08.05.2008 - 15:36       Geschrieben von Hanspeda

Wie tracke ich Offlinekampagnen?


Ich habe ja schon vor längerer Zeit versprochen einen Beitrag zum Tracking von Offlinekampagnen zum Besten zu geben.

Also dann mache ich mich mal ran…

Für Offlinekampagnen würde ich grundsätzlich eine andere Internetadresse angeben. Nicht einfach Ihre Standartadresse www.hotel-xy.com benützen, sondern www.hotel-xy.de oder de.hotel-xy.com. Das hat den Vorteil mit den entsprechenden Statistiktools, dass Sie die Anfrage sofort der Offlinekampagne zuordnen können. Des weiteren würde ich mit anderen E-Mailadressen arbeiten. Auch hier können Sie die Anfragen, die über die gesonderte E-Mail reinkommt sofort der Kampagne zuordnen.

erfolg.jpg

Noch ein nützlicher Tipp ist die Benennung der Angebote. Bietet ihr Hotel Edelweißwochen an, dann müssen die nicht zwangsläufig immer Edelweißwochen heißen. Wie wäre es wenn Sie das Angebot für die Offlinekapagne z.B: Enzianwochen heißen würden. Anhand der Buchungen der Enzianwochen kann man sehr einfach den Erfolg der Werbung messen.

Zu guter letzt ist aber auch das gute alte Nachfragen ein effizientes Mittel. Fragen Sie Ihre Gäste woher sie Sie kennen. Am besten direkt im Gespräch oder einfach per Fragebogen am Frühstückstisch. Aber damit erzähle ich Ihnen ja nicht’s neues.

Merken Sie sich auch. All die Informationen sind unnütz wenn keine Analyse folgt. Nehmen Sie sich die Zeit und ziehen Sie Bilanz. So kann in Zukunft das Werbebudget noch gezielter eingesetzt werden

Haben Sie sonst noch Ideen wie man den Erfolg von Offlinekampagnen messen kann? Ich bin gespannt…





Verwandte Themen:



   Trackback Url     AddThis Social Bookmark Button

  1. Hubert  08.05.2008 - 19:22

    Das Ganze kann man auch auf das Telefon umlegen: einfach eine gesonderte Durchwahl angeben, die der entsprechenden Kampagne zuzuordnet wird. Dieser Trick wird auch manchmal bei Einträgen auf Tourimusportalen genutzt, um zu sehen, wie viele telefonische Anfragen über einen bestimmten Eintrag generiert werden. Ein österreichischer Beraterkollege hat das mal für eines seiner Hotels getestet. Das Ergebnis war, dass man die Anzahl der getrackten E-Mail-Anfragen um knapp 30% erhöhen muss, um die gesamte Anfrageanzahl über das Tourismusportal zu ermitteln … meine Komplimente falls jemand von Euch diesen komplizierten Satz verstanden hat :)



  2. Fried  24.06.2008 - 11:28

    Das gute alte Nachfragen, wie der Gast nun auf dieses oder jenes Haus gestoßen ist, ist natürlich sehr zu empfehlen, nur trifft man sehr oft auf Gäste, die sehr schnell und lapidar mit “Internet” antworten. Wenn man dann etwas weiterfragt, dann erfährt man viel Nützliches, wie nun seitens der Gäste vorgegangen wird, was weitere Entscheidungen über Marketingmaßnahmen erleichtert.
    Bemerkenswert ist der Umstand, dass immer mehr auch ältere Semester dabei sind, welche das geradezu mit einer lockeren Selbstverständlichkeit von sich geben. Diese Erfahrung mache ich bei mir zu Hause: meine Frau führt eine kleine Frühstücksgarni mit 5 Zimmern in Tramin. Der Gästestamm setzt sich erstaunlicherweise auch aus dem sogenannten “besser stehenden” zusammen. Menschen, die sich durchaus ein schönes Hotel leisten könnten und trotzdem “nur” mit einem guten Frühstück zufrieden sind, abends lieber frei sind und einmal da und einmal dort in den Restaurants von Tramin, am Kalterer See und der näheren Umgebung essen wollen - oder einfach nach einem erfüllenden Wandertag auch nur eine Brettlmarende auf dem Balkon vorziehen. Wir haben ja die entsprechenden Produkte in Südtirol und es wird ja immer wieder gesagt, dass der Speck am besten dort schmeckt, wo er “wächst”.



Kommentar hinzufügen