Eine jüngst von Jupiter Research im Auftrag von iProspekt durchgeführte Studie befasst sich mit dem Zusammenhang zwischen Offline und Online-Medien im Hinblick auf das Kaufverhalten der Internet-User! Die Ergebnisse der Studie zeigen, dass 39% der Konsumenten, welche auf Basis einer Offline-Information eine spätere Produktsuche im Internet starten, letztlich auch zu Käufern werden… Dabei sind 67% aller User, welche eine Produktsuche via Internet starten, bereits Offline auf die Information gestoßen, welche diese zur Suche veranlasst hatte. Printmedien und Mund-zu-Mund Werbung sind die Medien, welche zu einem späteren Zeitpunkt am häufigsten zu einer Kaufentscheidung führen (in je 30% aller Fälle). Zwar wird eine noch größere Zahl an Konsumenten über die klassische Fernsehwerbung zu einer Onlinerecherche bezüglich eines Produktes verleitet, allerdings werden hier mit 23% im Verhältnis weniger Konsumenten später zu tatsächlichen Käufern.
Interessant in diesem Zusammenhang ist auch: Ganze 44% aller User verwenden als Suchbegriff den Namen des jeweiligen Unternehmens bzw. Teile davon. Immerhin noch 24% der User verwenden die Bezeichnung des Produktes oder der Dienstleistung. Generell gaben 57% aller Befragten an, die persönliche Wichtigkeit von Suchmaschinen hätte im vergangenen Jahr deutlich zugenommen
Was kann man daraus ableiten?
1) Es wird zunehmend wichtiger für Unternehmen auch über Suchmaschinen im Internet gefunden zu werden (egal ob organisch gelistet oder bei den bezahlten Werbungen (AdWords), beide haben ihre Vor- und Nachteile)
2) Die URL des Unternehmens bzw. die Produktbezeichnung soll vor allem in Printmedien klar ersichtlich sein um dem User die spätere Suche im Internet zu erleichtern. Noch besser: die URL des Unternehmens ist Teil eines Slogans bzw. ist direkt in die Message eingearbeitet. Auch sollte die Abstimmung der Werbung in den Printmedien auf jene Keywords, unter welchen man im Internet gefunden wird, ebenfalls berücksichtigt werden. Die entsprechenden Keywords sollten evtl. sogar klar ersichtlich für den Konsumenten sein (vor allem bei Nischenprodukten oder einer schwer merkbaren URL empfehlenswert). Allerdings muss dabei unbedingt darauf geachtet werden, dass bei ensprechenden Keywords nicht die Konkurrenz vorher gelistet wird. Keywords welche in einem direkten Zusammenhang mit der Marke stehen sollten deshalb bevorzugt werden.
3) Offline und Online Kampagnen sollten sich gegeseitig ergänzen. Wer ausschließlich Offline bzw. ausschließlich Online für seine Produkte wirbt, der verschenkt Potential!
4) Wer eine Zeitschrift in Händen hält oder sich über eine Information mit Freunden austauscht, der hat auch die Zeit, sich mit einem Produkt auseinander zu setzten. Nicht umsonst führt Werbung in diesen Medien zu den häufigsten Internetrecherchen und später zu Käufen. Man wirbt also idealerweise in Zeitschriften oder noch besser : man iniziert erfolgreiche Mundpropaganda. Aber wie bereits erwähnt: ein konsistentes Ganzes zwischen Online und Offline sollte angestrebt werden, sonst wirbt man vielleicht schnell für die Konkurrenz!
Die Ergebnisse der Studie finden sie bei iProspekt!


