27.08.2008 - 20:58       Geschrieben von Hubert

Destinationsmanagement: Was bringt eine Facebook-Destinationsseite?


Unser SEO & Tausendsasser Hanspeter (HP) kam im März mit der Idee zu mir eine Facebookseite für Südtirol ins Leben zu rufen: http://www.facebook.com/pages/Sudtirol-Alto-Adige-South-Tyrol/9464439263.

Ehrlich gesagt hielt ich zunächst nicht viel von der Idee (hoffentlich liest uns HP nicht), aber zwischzeitlich wurde ich eines besseren belehrt … in 5 Monaten hat es die Community auf fast 300 Mitgliedern gebracht, ohne dass wirklich etwas daran gemacht wird … es wird einfach und alleine der Netzwerkeffekt und dessen postive Rückkoppelungen genutzt. Deshalb stelle ich mir die Frage, welches Potential eine Facebook-Seite hat die intensiv betreut und vonseiten des Destinationsmanagements strategisch genutzt wird … eine zweite Frage ist allerdings wie und ob diese in Wertschöpfung für die Destination konvertieren. Vielleicht hat ja jemand da draussen schon Erfahrung damit - comments are welcome :)





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  1. Chris  27.08.2008 - 21:21

    Guten Abend,
    ich bin selber auch bei Facebook und befinde mich auf dem selben Weg, allerdings ist meine “Gruppe” noch in Wirklichkeit keine, das muss erst noch wachsen ;)

    Ich kann dir aber mal ein anderes Beispiel geben:
    http://apps.facebook.com/hihostels/

    Ich denke daß es sich langfristig lohnt bei Facebook eine Gruppe oder Fanseite zu haben, denn ich merke daß man dadurch auch mehr Besucher bekommt; zugleich werden aus diesen Besuchern auch Kontakte, also Netzwerk im Netzwerk.

    Durch eine effektive Betreeung steigert man das Potential sogar noch ;)

    Viele Grüße aus Berlin



  2. Herbert  27.08.2008 - 22:20

    So ein “bisschen” Erfahrung mit Social Web-Gruppen kann ich schon aufweisen … in Facebook entwickelt sich z.B. die Gruppe “Dolomites” recht gut, auch hier ohne dass ich “wirklich etwas daran gemacht” hätte. Es geht wohl einfach nur darum, wer zuerst auf die Idee kommt.

    Ob sich daraus jedoch eine funktionierendes Destinationsmanagements entwickeln kann, ist eine andere Frage …



  3. Hubert  27.08.2008 - 22:36

    HI chris,

    finde cool was du da machst … denke dass Jugendherbergen eine sehr interessante Nische sind und sicherlich super zu facebook passen …wünsche dir viel Erfolg.

    Langfristig sind Social Networks sicherlich ein interessantes Tätigkeitsfeld … vor 4 Jahren haben wir das Netzwerk Südstern zusammen mit 3 Freunden ins Leben gerufen (www.suedstern.org) … zwischenzeitlich haben wir fast 900 Mitglieder … allesamt Südtiroler die jetzt im Ausland leben - macht riesen Spaß, vor allem die offline Feste :)

    Schöne Grüße nach Berlin



  4. Hanspeda  28.08.2008 - 9:30

    Guten Morgen Hubert!
    Tja immer fest an Hanspeda glauben ;)
    Grundsätzlich: Viele Sachen ausprobieren. Etwas wird schon klappen, man muß dann selbst entscheiden in welches Projekt es sich lohnt mehr Zeit zu investieren

    Als Vorblid sollten wir aber die Schweizer nennen:
    http://www.new.facebook.com/pages/Switzerland-Schweiz/24246099840

    Die haben jetzt schon 3666 Fans. Gewaltig! 3666 Fans die ich direkt anschreiben kann als Page-Besitzer. Mit einer Nachricht erreiche ich 3666 User die wirklich an der Schweiz interessiert sind. Super, da kann man was machen…

    Die Idee habe ich eigentlich auch nur abgelesen und zwar von hier:
    http://www.tourismus-zukunft.de/2008/03/fanpages-in-facebook-das-beispiel-schweiz/



  5. Daniel  28.08.2008 - 13:37

    Hallo… schöne Grüße von Tourismuszukunft.de - Das Tourismusblog. Sucht mal auf unserem Blog nach Fanpage und schon werdet ihr einige Artikel zu diesem Thema finden.

    VG Daniel



  6. Christian  29.08.2008 - 12:22

    Ich finde das Thema Social Media Marketing (SMM) sehr spannend.

    Jedoch stelle ich mir die Frage, ob auf Facebook der durchschnittliche Südtiroler Gast zu finden ist. Laut die.socialisten.at nicht: 60% W / 40% M sowie 73% 18-29 Jahre (Quelle: http://issuu.com/socialisten/docs/facebook_advertising_by_http___die.socialisten.at?mode=embed&documentId=080706041720-ea1f7716c4bd4b0ba1561e8d72a35e31&layout=white )

    Es wäre interessant genauere Infos anzuschauen: wieviele dieser “Südtirol-Community auf Facebook” sind Südtiroler, und vor allem wieviele davon haben schon einen Urlaub in Südtirol verbracht, bzw. planen einen solchen! :-)

    Als (vielleicht etwas hinkenden) Vergleich möchte ich die “Barack Obama”-Community auf Facebook erwähnen. Laut http://www.facebook.com/barackobama hat er dort heute 1.439.194 Anhänger auf Facebook. Wieviele davon werden auch wahlberechtigt, bzw. in US-Staatsbürger sein?

    Es wäre interessant dieses Experiment mit Zahlen zu unterlegen. :-)

    bis dann
    Christian



  7. Elke  23.11.2009 - 13:11

    Guten Abend :)

    Ich habe vor etwas über einem Monat eine Destination Facebookseite gestartet. Mit ein wenig Vorbereitung und Ankündigung von Facebook auf der Destination Webseite warens dann 1.300 Fans in der ersten Woche. Die Community läuft und wächst und Twitter ist auch dazugeschaltet.

    Die Veranstaltungen in der Region werden automatisch auf Twitter und Facebook angezeigt, das bringt etwa 100 Facebook Besucher / Monat auf die Webseite der Destination und etwa 80 kommen von Twitter.

    Der Anteil der tatsächlichen Leser, die auch auf die Links zu mehr Informationen klicken ist also erheblich geringer. Aber es ist sicherlich auch eine Frage der Saison und der Altersstruktur der Zielgruppe.

    Vielleicht hilft das einigen Destinations den Schritt zu wagen.

    Gruss
    Elke



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