30.09.2009 - 10:43       Geschrieben von Hanspeda

Crowdsourcing im Tourismus


Wir haben hier in diesem Blog eigentlich noch nie über Crowdsourcing gesprochen. Die Wikipedia erklärt Crowdsourcing so: “Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme…” Mein Kollege der Hannes aus Nordtirol hat dazu auch schon mal einen schönen Post geschrieben.

Und es funktioniert wirklich! Ich habe vor kurzem mit meinem Logo damit gute Erfahrungen gemacht. Für mein Unternehmen, webSuccess – Internet & Marketing, habe ich auf Logotournament einen Contest (Bewerb auf Deutsch ;) ) um 300$ eröffnet. Mit den jetzigen Dollarpreis ist es noch einmal günstiger, es wären heute 205 Euro für ein Logo. Sage und schreibe 211 Vorschläge für mein Logo habe ich erhalten. Ein normaler Grafiker kann hier mit seinen Angeboten bei 1000-1500 Euro nicht mithalten. Der Vorteil der “normalen” Grafikern ist natürlich die persönliche Note. Hier aber das Ergebnis:

logo-auftrag


Hier ein weiteres Beispiel wie man es im Tourismus nützen kann: Das Wellnesshotel Quellenhof im Passeiertal baut für sein Alpenschlössel eine neue Wellnessanlage. Nun liegen einige Vorschläge zur Namensgebung vor, wobei sich niemand recht entscheiden kann.

Es wird nun auf dem Hotelblog die Möglichkeit zur Abstimmung gegeben. Man lässt den Gast entscheiden bzw. Vorschläge einbringen. Die Aktion selber wird zusätzlich noch mit einem eigenen Newsletter an die Stammgäste, sowie über Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) promotet.

Ich bin sehr gespannt wie die Aktion ankommt!

quellenhof





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  1. Wolfgang  30.09.2009 - 21:03

    Werbepooooost! :)



  2. Hanspeda  01.10.2009 - 13:49

    ;) aber auch informativ ;)



  3. Michael  06.10.2009 - 11:02

    Glückwunsch zum neuen Logo! Es gibt übrigens auch deutschsprachige Portale, auf denen man Designarbeiten “crowdsourcen” kann. Wir haben vor etwa 9 Monaten das Portal http://www.designenlassen.de gegründet, auch hier kann man Logo- und Webdesign in einem Wettbewerb ausschreiben.
    Der Vorteil ist, dass dann die Kommunikation in deutscher Sprache stattfinden kann.



  4. Thomas Baumgartner  14.11.2009 - 14:46

    Die Idee, Gäste an der Namensfindung des Wellnessbereichs teilhaben zu lassen ist wirklich Klasse. Sie entspricht genau der aktuellen Entwicklung, Konsumenten am Marketing für ein Produkt / eine Dienstleistung zu beteiligen. Der Consumer wird zum Prosumer! Wir von Amaday Consulting arbeiten umfassend an der Umsetzung dieses Trends in der Tourismuswirtschaft.
    Mehr zu unserem Tun unter www,amaday.de

    MFG



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