16.02.2010 - 11:53       Geschrieben von Steffi

Tourismusstatistik Südtirol: guter Start in die Wintersaison


Was den Start in die aktuelle Wintersaison betrifft, stellte das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) Südtirol unlängst ein durchwegs positives Zeugnis aus: Im Vergleich zu den Monaten des Vorjahres wurde  im November und Dezember 2009 bei den Ankünften eine Steigerung von 3,1% verzeichnet, bei den Nächtigungen gab es ein Plus von 2,8%.

Imposant auch die gemeldeten Zahlen für das Jahr 2009 insgesamt: Laut ASTAT haben im Vorjahr rund 5,5 Millionen Gäste ihre Ferien in Südtirol verbracht und kamen dabei zusammen auf 28 Millionen Nächtigungen. Verglichen mit 2008 entspricht das einem Zuwachs von 3,0% bei den Ankünften und von 1,3% bei den Nächtigungen.

Urlaub in Südtirol scheint also – trotz Wirtschaftskrise & Co. – nach wie vor gefragt und beliebt zu sein, besonders unter unseren italienischen Gästen sowie bei Besuchern aus der Schweiz und den Benelux-Staaten. Dagegen soll es in diesem Jahr bisher vor allem Deutsche und Österreicher weniger in unser Land gezogen haben. Woran es liegen mag, dass die Nächtigungszahlen gerade in dieser Besuchergruppe rückläufig sind?

Betrachtet man die Gesamtzahlen, schaut es dennoch nicht sehr nach Krise aus. Im Gegensatz etwa zur Nachbarregion Tirol, wo die neuesten Daten zur Tourismusentwicklung eher zu denken geben. Ein Satz in der ASTAT-Pressemeldung lässt trotz allem kurz innehalten, nämlich: „die Daten von Dezember sind als vorläufig zu betrachten“. Und das heißt?





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  1. Evelin  02.03.2010 - 15:03

    Achtung, die Nächtigungszahken immer im Zusammenhang mit der Wertschöpfung sehen, denn Nächtigungen zu generieren ist nicht die Kunst, sehr wohl jedoch den Umsatz zu erreichen!
    Die Zahlen sind also immer mit Vorsicht zu genießen, denn mögliche Auswirkungen der Krise erkennt man nicht nur daran, sondern neben Preisen am Buchungsverhalten, Aufenthalt, Marketingaufwand etc.



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