Vor einigen Wochen habe ich in der US-Zeitschrift “The Atlantic” einen Artikel gelesen, in dem ich m
ich stark wiedergefunden habe. Gegenstand des Beitrages war die Tatsache, dass das Internet (allen voran Google) die Art und Weise wie wir Informationen aufnehmen und kognitiv verarbeiten grundlegend verändert, und das nicht nur im Web-Bereich. Der Autor Nicholas Charr sagt sehr treffend: “Once I was a scuba diver in the sea of words. Now I zip along the surface like a guy on a Jet Ski”
Er spricht davon, dass er die Fähigkeit verloren hat, mit der Gemütlichkeit von früher ein ganzes Buch zu lesen. Vielmehr sucht er immer nach vielen Informationshäppchen im Internet-Stil. Auch traditionelle Medien passen sich diesem neuen Denken an : Zeitungsartikel werden kürzer mit Links zu Vertiefungen am Ende, im Fernsehen finden wir Pop-Up Ads.
Carr geht noch einen Schritt weiter und zieht vergleiche zum Taylorismus, Anfang des 19. Jhd, wo man versucht hat Arbeitsprozesse so effizient wie möglich zu gestalten und den Menschen praktisch an die Maschine anzupassen. Dem Autor folgend, würde mit Google derzeit genau dasselbe passieren, nur nicht auf körperlicher, sondern auf kognitver Ebene. (den gesamten Artikel könnt Ihr hier nachlesen).
Empfindest du diesen Post als zu lang? Ja? Dann willkommen im Club der Jetskifahrer. Ich jedenfalls google jetzt nach etwas zum Frühstücken



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