Die Krise, die Krise, ja, sie scheint jetzt auch den Tourismus erwischt zu haben. Kaum zu glauben, aber wahr: im Kronplatzgebiet gibt es jetzt zu Ferragosto freie Zimmer, wenn man den Zimmer-Frei Meldungen Glauben schenken möchte. Vor ein paar Jahren noch unvorstellbar, heute bittere Realität.
Treffen tut es nicht nur die Großen, auch die kleinen Betriebe vermelden auf der kronplatz.com Seite freie Zimmer. Was ist passiert?- fragen sich die Gastwirte. Nun, aus der Sicht einer Nicht-Hotellierin und Hobby-Stammtisch-Touristikerin würde ich ganz bös antworten: “Die Stammgäste sterben euch weg, für die Jungen gibt‘s hier nichts. Außer kräftig jedes Jahr dazu zu bauen, nichts gewesen.”
Wie gesagt, das war bös geantwortet. Aber irgendwo hab ich doch recht oder? Der Sommertourismus im Kronplatzgebiet war nie so stark wie jener in Sexten oder Innichen von mir aus. Geschweige denn der Herbsttourismus, wo Meran und das Eisacktal mit dem Törggelenkult Touristen fangen.
Für den Urlaub im Kronplatzgebiet fehlt einfach ein Aufhänger. Ein guter Grund hier her zu kommen. Will ich in die Dolomiten geh ich nach Alta Badia, für Gletschertouren geh ich ins Tauferer Ahrntal und wieso komm ich zum Kronplatz?
Diese Frage muss zuerst einmal gestellt und beantwortet werden, bevor man alles auf die Krise schiebt!
PS: Und wie oben erwähnt: wie ernst man die Zimmer-Frei Meldungen nehmen will, muss jeder für sich entscheiden.



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