24.09.2008 - 11:19       Geschrieben von Michi

Verschläft Südtirol Trends?


Womit verdienen Skigebiete eigentlich im Sommer ihr Geld? Wie generieren sie Fahrten? Rentiert sich der Aufwand überhaupt Bahnen und Sessellifte offen zu halten?

Wohl kaum, bedenkt man, dass die meisten Skigebiete in unseren (Pusterer) Breitengraden mit Nordic Walking auf Forstwegen und Bergwanderungen zwischen Seilbahnmasten locken.
Wäre man in Österreich, müsste man letzte Frage eindeutig mit Ja beantworten.

Dort nämlich hat man den lauen Sommertourismus aufgepeppt und Bikeparks für die Trendsportarten Downhill, Freeride und Dirtjump gebaut. Damit holt man in den Sommermonaten Biker aus ganz Europa und aus Übersee in ihre Parks und ihre Gondeln, generiert Fahrten und erhöht durch international anerkannte Events Bekanntheitsgrad und Medienpräsenz enorm.

Das beste Beispiel dafür ist Schladming in der Steiermark. Schladming und die Planai kennt man eigentlich vom Skiweltcup-Zirkus. Beim Nachtslalom freut sich die steirische Kleinstadt jedes Jahr auf mehr als 60.000 Zuseher, für den Wintertourismus von immenser Bedeutung. Im Sommer ist es wenig interessant die Planai zu erwandern, umso spannender aber ist es sie von den weltbesten Downhill-Fahrern der Welt abfahren zu lassen. Wie beim diesjährigen UCI Weltcup-Finale im Downhill am 13. September. Mehr als 2.000 Zuschauer waren vor Ort, über 100 Top-AthletInnen nahmen teil, das Rennen wurde live auf Eurosport2 übertragen und ist auf freecaster.tv immer noch Dauerbrenner bei den “most wanted” Videos.

Auch Leogang mit Saalbach-Hinterglemm war offen genug um in einen Bikepark zu investieren. Heute ist er der größte Kona-Bikepark Europas und  veranstaltet drei bis vier internationale Events je Sommersaison. Der Bikepark arbeitet heute rentabel, finanziert sich praktisch selbst und beschert den Bergbahnen Fahrten, die es ohne Bikepark nie geben würde.

Auch italienische Skigebiete hinken nicht hinterher: Livigno, Val di Sole, Val di Fassa und Cortina d’Ampezzo haben längst Bikeparks gebaut, um der ständig wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.

Verpasst Südtirol den Zug? Bin gespannt wer sich als erstes Gebiet traut, in einen Bikepark zu investieren und sich als Bikedestination und somit auch als ausgesprochene Sommerdestination international zu etablieren.





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  1. Wolfgang  26.09.2008 - 6:29

    Ich glaube das ganze ist von Skigebiet zu Skigebiet unterschiedlich. Biken ist ganz klar wieder im Trend. Im Trend bei jungen Menchen und damit jungen Urlaubern. In meiner Heimatgemeinde (Olang) baut alles auf Familien.
    Für junge Gäste wird echt nicht viel getan. Noch nichtmal im Winter, obwohl das Skigebiet ja schon da wäre und man ohne großen Aufwand Attraktionen und in einem zweiten Schritt auch Events für Junge Menschen schaffen bzw. gestalten könnte. Es zählt das schnelle Geld mit den Familien!
    Ich glaube die Seiser Alm beispielsweise ist hier schon wesentlich offener. Da wird auch offensichtlich effizienter mit den Touristikern zusammengearbeitet. Die Zielgruppen sind deutlich heterogener.

    Ob sich die Liftfahrten, welche mit Bikern generiert werden können finanziell Lohnen wage ich zu bezweifeln. Dazu muss das ganze schon ziemlich groß aufgezogen werden was wiederum negative Beeinträchtigungen für die Umwelt mit sich bringen kann (wer einen ausgewachsenen Bikepark gesehen hat weiß was ich meine) Obwohl… Bagger und Lastwagen rasen im Grunde ja auch ständig überall rum ;)
    Dennoch wäre der Werbeeffekt sicherlich sehr positiv! Vor allem für ein Land das es z. T. versäumt neue/alternative Gäste anzusprechen!



  2. Peter Righi  28.09.2008 - 11:21

    Es muss endlich mal präzisiert werden, was das Gebiet eigentlich für Ziele verfolgt und hier passieren sehr oft grundlegende Denkfehler.
    Wolfgang schreibt, dass Olang sich dem Familienurlaub verschreibt und dass seiner Meinung nach für junge Leute wenig getan wird. Hier liegen gleich zwei Denkfehler drinnen: Olang mit dem dazugehörigen Kronplatz bietet für Familien genausowenig wie die Lenzerheide für Senioren. Sicher - man kann mit viel Geld eine derartige Botschaft bewerben und Makro-Angebote basteln - aber die Nachfrage wird dies nie und nimmer akzeptieren.
    Wenn wir die Zielgruppe der Biker ansprechen, heißt das noch lange nicht, dass wir hier 20jährige ansprechen. Ganz im Gegenteil - denn laut ADFC ist der radfahrende Gast zwischen 30 - 50 Jahre alt. Wenn wir Top-Events wie die Maxi Avalanche CAIDOM - in Brixen auf die Beine stellen, finden sich in den Atlethenlisten viele 20jährigen aber genausoviele aktive 40er.

    Ich erachte es aber trotzdem wichtig, dass sich die Aufstiegsanlagen mit der Thematik Bike beschäftigen sollen, denn ich vertrete die Meinung, dass in den nächsten 10 Jahren mehr Fahrräder (MTB, Downhill, Tourer …) für den Freizeitbereicht verkauft werden als Skier. Es müssen keine Bikeparks errichtet werden, sondern ein Angebot geschaffen werden in dem die Koexistenz zwischen der Hauptzielgruppe Wanderer und Biker gegeben ist.
    Ich bin überzeugt, dass sämtliche Südtiroler Skigebiete mit diesen Zielen auch in Zukunft das ganze Jahr über begehrlichkeit wecken und dies werden sie betriebswirtschaftlich auch nötig haben.



  3. Hubert  28.09.2008 - 13:13

    Michi zeigt mit den Downhill Bikern eine interessante Möglichkeiten auf, wie Seilbahnen auch im Sommer profitabel betrieben werden können. Sicherlich gibt es zwischen Bike & Seilbahn weitere interessante Kombinationen und die Variante “schnell rauf und noch schneller runter” ist nur eine von vielen potentiellen Angeboten.

    Aber auch die Kombination “Seilbahn - Familie” hat Potentiale. Es hängt eigentlich immer von der Schaffung von Zusatzangebote ab (Bsp. Haunold: Sommerrodelbahn, Streichelzoo neben Bergstation ….) und von der Fähigkeit der Touristiker und der Beherbergungsbetriebe die Seilbahn in das eigene Angebot zu integrieren.

    Vielleicht können ja auch Aktivitäten wie “Gras-Ski fahren” oder ein “Hochseilgarten” der Sommerauslastung der Seilbahnen dienlich sein. Gibt es eigentlich diesbezüglich schon Erfahrungen?



  4. Wolfgang  28.09.2008 - 22:17

    Folgendes: Bikepark istnichtgleich Biken! Den 50-jährigen möchte ich noch kennenlernen der über einen Bikepark runterrast ;) Bikeparks sprechen DEFINITIV junge Menschen (unter 30 an)! Die meisten anderen brechen sich dort einfach nur die Knochen!

    Stimme aber zu wenn gesagt wird dass man die große Masse der Biker (also auch die Tourer) ansprechen muss. Und dennoch. Da wird sich z.B. der Kronplatz schwer tun. Vielleicht 1 von 30 Tourern (wenn überhaupt) wird zum Kronplatz hoch die Seilbahn verwenden (wäre eine Verletzung der pers. Ehre eines echten Tourers!) Die größte Bikergruppe in Südtirol sind Familien (habe lange genug im Bikeverleih gearbeitet, ich weiß wovon ich rede) und die schaffen es nicht vom Kronplatz runter. Das Gefälle ist fast permanent zu extrem. Also gefährlich und zudem sehr anstrengend für die Hände. Nichts für Familien! Die Fahren zwar gerne abwärts, aber in Maßen.

    Einen interessanten Service bietet hier z.B. der Bikeverleih Kurt Ladstätter in Olang: das Bikeshuttle:
    http://www.sportrent.it/summer/front_content.php?idcat=95
    Da sind wir aber schon wieder weg von der Seilbahproblematik.



  5. Peter Righi  28.09.2008 - 22:53

    Hey Leute!
    In diesem Blog ist echt was los ….

    Ciao
    Peter

    PS: einfach mal reinsehen http://www.mountainbike.bz



  6. Hubert  29.09.2008 - 8:18

    was hast du gedacht peter ;)

    … übrigens: coole Seite - hatte ich mir schon mal angesehen



  7. michi  29.09.2008 - 14:15

    Also, nicht nur 50jährige brechen sich die Knochen auch ich als junge Mitzwanzigerin… Wurst.
    Kurz zu Leogang: dort ist der Bikepark in ein ganzes Mountainbike-Konzept integriert. Der Bikepark selbst spricht nur Freerider, Downhiller und Dirtjumper an. “Normale” Biker haben im Bikepark nichts zu suchen, es ist schon vorgekommen, dass man sie gar nicht in den Bikepark hineingelassen hat. und das ist auch richtig so. Denn wer im Bikepark fährt, braucht zunäüchst mal ein entsprechendes Bike, Protektoren, Rückenschutz und Helm (am besten Vollvisier).
    Andere Mountainbiker können sich auf den ausgewiesenen Radwegen vergnügen. Das Angebot in Leogang richtet sich also nicht nur an jugendliche (und nicht mehr ganz) Downhiller und Freerider, sondern ganz klar an alle Mountainbiker.
    Man braucht nicht zu glauben, dass ein für Mountainbiker reservierter Forstweg schon ein ernstzunehmendes Bike-Angebot ist.

    Kurz zum Caidom: gestern war ich dort. Tolles Event! Aber am Domplatz hätte ich mir eine Großleinwand erwartet, sonst haben Zuseher vom Event rein gar nichts!



  8. Harti  29.09.2008 - 15:44

    Da muss ich dem Wolfgang ein bisserl dreinreden: freilich ist es eine Verletzung der Ehre eine Tour nicht auch selber hochgekurbelt zu sein, aber eine Seilbahn, die Biker hochbringt ist auch nicht nur ausschliesslich für Tourer gedacht.
    Seht euch doch mal Aufstiegsanlagen an, die Biker befördern, z.B.: Kohlern in Bozen! Allein durch das Vorhandensein der Aufstiegsanlage kommen Freerider und couragiertere Fahrradfahrer von weither um den Weg von Berg und Tal zu bezwingen. Fragt doch mal an der Kasse, womit sie mehr Geschäft machen, mit den Pendlern oder mit den Radlern…
    Was den Rad-Verleih angeht, so wird man dort den couragierten Biker, der sich einen verwinkelten Pfad runtertraut, kaum finden. Solche Biker haben entweder eigene teure Räder, oder finden im normalen Bikeladen kaum das, was für eine Talfahrt geeignet wäre, nicht mal annähernd. Also braucht man sich nicht wundern, wenn im Fahrradverleih nur Familien oder Gelegenheitsradler einkehren…
    Hier in Südtirol sind Freerider sehr wohl vorhanden, aber weil es in der Bevölkerung noch auf Unverständnis stößt, führen diese ein absichtliches Schattendasein. Ausserdem muss man auch jene Biker bedenken, die nach Feierabend einen Uphill vor der Dunkelheit zeitlich nicht mehr schaffen und sich dank der Seilbahnauffahrt doch noch bergab körperlich betätigen können.
    Fakt ist vielmehr, dass in Südtirol immer noch zu konservativ gedacht und über unvorsichtige Biker gemault wird, anstatt Vorraussetzungen zu schaffen, um Fahrradvergnügen in geregeltem Ablauf zu ermöglichen.
    Sterzing soll ja angeblich 2009 etwas in dieser Richtung planen, mal sehen, was dabei rauskommt.

    Gruss
    Harti



  9. michi  29.09.2008 - 15:50

    Konservative Denkweise: da muss ich dir recht geben Harti: in ganz Pustertal gibt es keinen einzigen Shop, wo man ordentliche Protektoren kaufen kann. Ganz zu schweigen von Bikes. Meines musste ich mir letztes Jahr in Meran holen, gäbe es http://www.bikestyle.it nicht, würde es in Südtirol wohl sehr schwach aussehen.

    Dass von Sterzing hab ich auch gehört. Würd mich freuen. Das Gebiet ist Klasse, war vor ein paar Monaten dort…



  10. Harti  29.09.2008 - 16:02

    Stimmt, ich musste meine Sachen und die meiner Frau auch auswärts besorgen.
    Obwohl es verwunderlich ist, dass es im Pustertal kein gut ausgestattetes Geschäft gibt. Die “Puschtra” sind normalerweise ja für alles zu haben…

    Harti



  11. Ste  29.09.2008 - 17:41

    @wolfgang

    Fahr mal nach Leogang oder in die viele anderen Bikeparks (Livigno, Canazei, Portes du Soleil, Oberammergau, Semmering, Pila) wo Väter mit ihren 15jährigen kids (m & f) im park rumtoben. Die Väter sind auch nicht mehr 30!

    Ein Bikepark wie Leogang ist auch nicht der einfachste park, hat nur 2 Strecken (extrem und schwer) und ist sicher nicht ein Vorbild zum Nachahmen. In Südtirol braucht es zum Anfang eine Freeride Strecke mit 2-3 Varianten wo sich der blutige Anfänger auch nicht überfordert. Und nach und nah können Strecken dazzugebaut werden.

    In erster Linien müssen für das aber die Liftbetreiber dahinterstehen, und bis jetzt hab ich halt noch keinen gefunden. In Sterzing rührt sich was, doch bei anderen stosse ich dauernd auf gegenwehr (warum auch immer).

    Und daß zu einem Bikepark ein guter Bikeshop gehört, ist selbstverständlich. Auser 2-3 shops in Südtirol stößt man nur auf Unverständnis wieso man überhaupt abwärts fahren muss.

    Wenn sich sogar die wehren die dran verdienen könnten, dann sind wir (Freerider) schön bedient…

    Schaut euch mal in der Welt um, schaut euch Whistler in B.C. an, wo Sommer wie Winter die Hölle los ist.



  12. michi  29.09.2008 - 17:55

    Nun gut: Nimmst du bei Leogang noch Saalbach-Hinterglemm dazu, dann vergrößert sich das Angebot an Freeride-Strecken ganz schön und auch blutige Anfänger fühlen sich wohl.

    Aber egal ob Könner oder nicht: Freeride und Downhill sind bei uns als Sportarten weitum weder bekannt noch akzeptiert. Jeder denkt gleich an Rowdies, die die Wege kaputtfahren und Wanderer aufschrecken. Blödsinn: die meisten Wanderer werfen einem bewundernde Blicke hinterher und fragen noch wo sie Bikes leihen könnten.



  13. markus  29.09.2008 - 19:00

    auch südtirol wird nicht drumherum kommen eigene downhillstrecken und bikeparks zu schaffen. die nachfrage ist vorhanden und wer hier nicht mitmacht der bekommt nix vom kuchen ab. ich bin viel in parks unterwegs und muss sagen von 10 Jahren bis über 50 jährigen ist mir alles schon begegnet. leider können sich südtiroler alteingessessene verantwortliche in skigebieten nicht viel unter DH und freeride vorstellen und befassen sich damit zu wenig……aufwachen!



  14. ste  29.09.2008 - 20:05

    weisst du woher das kommt dass die freerider (mit fullface) und downhiller als rowdies angesehen werden?
    Ich denke da gerade an vor 3 wochen als ich auf der Plose den trail fuer den Caidom hergerichtet habe und 2 Vollkoffer (alutech team lana) mit vollgas den trail runterdonnern und meine provisorische absperrung (schikane) ueber den haufen fahren. Wenn da irgend ein wanderer oder langsamer biker unterwegs gewesen waere, da haette das anders ausgeschaut. 1 solcher Vollidiot kann 1000 Freeridern die freude verderben.

    Ich bin bei 2 Skigebieten vorsprechen gewesen ein 3. folgt, mit Zeitschriften, Viudeo etc. um den Verantwortlichen zu zeigen was Freeride so ist. Doch das interesse ist wie gesagt gleich 0 und die laecherlichste Antwort war nach dem”icxh kenn mich mit skifahren aus, als mach ich das - beim mountainbiken kenn ich mich nicht aus”…. ich wuerde sagen, dann fang mal an dich auszukennen!!!



  15. Harti  30.09.2008 - 8:50

    stimmt leider ja.
    Bei uns gabs bis bis vor kurzem nie Probleme - bis vor zwei Wochen drei Fullfacefahrer den Wanderweg runtergepflügt sind, die Wanderer erschrocken ausweichen mussten und schliesslich quer über den bemossten Waldboden abgekürzt haben, weil sie die Spitzkehren nicht geschafft haben. Leider fehlt solchen Idioten die Weitsicht, dass sie mit angezogener Hinterbremse den ganzen Wald ruinieren und anderen Bikern mit ihrer Rücksichtslosigkeit den Spass verderben, indem sie Fahrverbote für alle erwirken…!
    Das mit der Hinterbremse ist übrigens auch ein weit verbreitetes Fehlverhalten unter manchen Bikern: wie oft sieht man, dass allein aus Spass am schleifenden Hinterrad Furchen in den schönsten Boden gezogen werden, obwohl eine Bremsung nicht im mindesten notwendig wäre… Sowas hat man im Kindesalter gemacht…
    Südtirol ist einfach weit hinten und auch wenn es aufwacht, geschieht das sehr sehr langsam. Aufklärung ist das einzige was da hilft, und so manch einem geht erst bei einem Fahrkurs der Christbaum auf, dass man sich nicht bei jedem Zug der Vorderradbremse überschlägt…

    Gruss
    Harti



  16. Albi  30.09.2008 - 9:31

    Mir kommt es geradezu vor wie vor 15 Jahren als das Snowboarden bei uns aufkam… überall stoßte man auf Ablehnung und man erntete viele blöde Kommentare (Brettlrutscher usw…). Kein Skigebiet interessierte sich für diesen neuen Sport, bei Fragen ob sie einem einen Snowpark erstellen würden hieß es immer nur “nein” kein interesse oder nur wegen euch 10 Brettlrutschern bauen wir doch keinen Park auf. Die ersten Gebiete die es “geschnallt” haben z.B. Schnals, Obereggen, Seiseralm, um nur ein paar zu nennen haben damit auch ihren Profit gemacht und viele Snowboarder/Geld angezogen. 15 Jahre später versucht jedes auch noch so kleine Skigebiet einen Snowpark aufzustellen in der Hoffnung das mehrere “Brettlrutscher” ihre Parks besuchen, aber leider hinken diese wieder hinterher und lärmen das ganze Jahr vom “wir haben kein Geld”.

    ALSO: Wacht auf !!!!!!! und erkennt die neuen Trends und baut nicht solche unsinnigen Sommerrodelbahnen (die ja auch sehr gut in die Natur passen:))) die eh kein Schwein besucht und ein Schweinegeld kosten und über die Erhaltung/Wartung wollen wir gar nicht erst reden!!

    Baut lieber ein paar für Wanderer gesperrte Strecken, dann werden diese wilden FULLFACEHELM:) Fahrer aus den Territorien der Wanderer verschwinden und und alle werden glücklich und zufrieden sein bis an ihr Lebensende!

    Seit offen für neues!

    greetz Albi



  17. kron  30.09.2008 - 15:19

    seit 2 jahren gibt es einen snowboardpark auf der plose…leider 15 jahre zu spät für mich… ich fürchte dass die plose auch beim biken wieder alles verschläft und sich höchstens meine töchter mal über einen bikepark oder -track auf der plose freuen können



  18. Wolfgang  02.10.2008 - 5:28

    ….naja und am Kronplatz gibts bis heute keinen gescheiten Funpark. Also damit wäre der Trend bis heute verschlafen oder? Ok es gibt einen aber der wird so sehr gepflegt dass sogar mein Gemüsegarten im Winter mehr Liebe empfängt.

    Und dasselbe gilt fürs Biken. Da müssen einfach Leute dahinterstehen und das ganze kontinuierlich betreuen. Auf den großen Trendzug aufspringen ist gut. Man muss das Ganze aber auch über die Jahre betreuen und idealerweise weiterenwickeln. Trends SCHAFFEN, das wär do mal was für Südtirol :)

    @ Ste: Whistler werd ich demnächst mal hochfahren. Seh mir das Ganze mal aus der Nähe an bevor der große Schnee kommt…



  19. michi  02.10.2008 - 11:35

    @Wolfgang: Kronplatz ist doch noch aufgewachen. Heuer wird - nach ihren Aussagen - der größte Snowparks Südtirols eröffnet. Und: damit haben sie nicht ganz unrecht. Der Park soll richtig riesig werden. Auf der Website gibt es einige Infos.

    Whistler ist der Hammer: ich hab mir die Website des Bikeparks angesehen. Da gibt es wahnsinnig viele Trails, wahrscheinlich so viele wie es im Winter Skipisten gibt…



  20. ste  02.10.2008 - 16:08

    Ein snowpark, Bikepark, Skipisten, alles brauch Pflege. Ich sehe die Pistenbullys am Kronplatz, wie sauber die ihre arbeit machen, und in manchen Jahren auf der Plose wird im Winter einfach die Piste umgegraben… daß eine solche Behandlung der Gäste (dem schnee ists ja egal) sich negativ auf das Gebiet auswirkt ist logisch… und das gleiche passiert bei einem SNowpark. Wenn die Landung nur alle 2 Tage geshapet wird und der Absprung 1 x im Monat, da gfreits niemand mehr zu fahren, weils kurz gesagt scheisse ist.

    Meinen die Liftbetreiber/Gastwirte in Südtirol (v.a. Eisacktal) daß die Gäste von alleine kommen oder nur weil man Werbeinserate schaltet? boh…

    Deshalb würde ich dem ersten Betreiber eines Bikeparks nahelegen im Sommer min. 4 Leute anzustellen die den Park betreuen, die Angebote so zu gestalten daß es keine abzocke wird und auch das drumherum zu fördern (Bikeshop, Restaurant, Waschanlage, Bikekarten, öffentlicher Verkehr….)

    noch was zum snowpark: Seit 3-4 Jahren haben die Freestyle Skifahrer angefangen die snowparks zu bevölkern… Eine bisschen andere den park zu benutzen, der park muss auch für die abgestimmt werden… das muss der wissen, der den park baut…sonst ist wieder alles umsonst…



  21. Wolfgang  03.10.2008 - 4:27

    Bin schon gespannt auf den Snowpark! :) Nur weil der eine jetzt größer werden soll bedeutet das noch lange nicht dass der auch gepflegt wird. Es gab mal eine Zeit (doch einige Jahre her) als noch Snowboard-Events (im Freestyle) am Kronplatz veranstaltet wurden. Mehrere pro Jahr. Da hat man doch einige male an Wochenenden italienische Freestyle-Stars in der Pipe angetroffen. Ihrer Meinung nach wäre (also war damals!) die Pipe am Kronplatz eine der besten überhaupt und immer Top geshapt! Das hat sich schnell rumgesprochen, nur wurde dieser gute Ruf von einem Jahr auf das nächste einfach eiskalt niedergetreten indem mal alles den Bach runtergehen lassen hat. Der neue Park überlebt max 2 Jahre, wobei das 2. Jahr schon karg wird! Da möcht ich was wetten! :)



  22. michi  03.10.2008 - 8:41

    nana, Wolfgang! Nun sei mal nicht so negativ!! 2 Shaper richten den Park täglich her, das ist ein Muss! Gebaut wird er von der Firma F-Tech: die haben schon den Park in Schnals gebaut und wenn michs nicht ganz täuscht auch den in Obereggen. Bei der Planung beteiligt war Vitamin F und die sorgen sicher dafür, dass der Park ordentlich und sauber geshapt wird!!



  23. Stefano  06.10.2008 - 15:31

    …nun schweifen wir wohl ein bisschen ab vom Hauptargument… gestern war in IBK der Nordparkdownhill und natürlich hat die Politik nicht fehlen dürfen (auch wenn hier die Wahlen schon vorbei sind) und es ist zum x-ten Male unterstrichen worden daß der Nordpark, wie der Bike- (aber auch Snowboard -und Freeski-) park heißt ab dem nächsten Jahr wieder eröffnet wird, weil es nicht nur von den Innsbruckern sondern auch vom Tourismus verlangt wird. Die lassen sich eine solche Chanche nicht noch mal durch die Finger schlüpfen…



  24. Hans  04.11.2008 - 13:27

    Also mich würde hier mal wundern, warum ihr alle so flent?
    Ich versuch seit 2 Jahren irgendwelche Downhiller/Freerider zu kontaktieren um einen Club zu gründen und das ganze etwas zum laufen zu bringen. Aber jeder den ich Frage lehnt danken ab. Also Skigebiete die an einem Bikepark interessiert sind gibt es!!!
    Ich denke man sollte sich da endlich mal zusammensetzen. Nicht die Pusterer im Pustertal, die Sarner im Sarntal usw.
    Wir brauchen mal einen großen Club, und einen Bikepark. Die anderen werden folgen.
    Das ganze sollten mal die Leute mit den tollen Internetseiten anzetteln!
    http://www.mountainbike.bz
    http://www.bikestyle.it
    http://www.mountainbiker.it usw.



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