31.12.2008 - 10:00       Geschrieben von Hanspeda

Südtirol zum Discount-Preis


Da predigt uns der Christoph Engl ständig wir müssten Südtirol als Qualitätsmarke aufbauen. Weg von Billigpreisen, weg von All inclusive Angeboten, hin zum Qualitätstourismus.

Enige Hoteliere haben unserem Marketingmann Nr. 1 leider nicht zugehört. So habe ich heute zufällig folgendes Angebot im Internet gefunden

lidl-suedtirol

Billiger geht’s nimmer! Wir verscherbeln nun uns schon zum Spottpreis auf Lidl. Hofer und Aldi habe ich nicht kontrolliert, bzw habe ich mir gespart.

Wer den Ausweg aus der Krise über den Preis sucht, dem wird ein kalter Wind in Zukunft in’s Gesicht blasen!

Guten Rutsch euch allen, und ein erfolgreiches 2009





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  1. Martin B.  01.01.2009 - 12:16

    Hallo, das Neue Jahr fängt ja gut an; Krise

    Ich vermute, dass da mehrere Hotels mit ihren Angeboten über einen Umweg (Reiseveranstalter B..X..) auf Lidl gelandet sind und davon gar nichts wissen ?

    Aber : so sieht die Zukunft aus. Die Verbraucher spielen jetzt auch in einer höheren Liga.

    Guten Start



  2. Wolfgang  04.01.2009 - 10:12

    …und auch wenn der Hotelier davon gewusst hat: es wird immer jemanden geben der nicht das macht was man im Interesse aller machen sollte! Das war immer schon so und das wird immer so sein!



  3. Fried  08.01.2009 - 12:34

    Weil das Thema Krise angesprochen wurde. Wie sieht die Blog-Gemeinde dieses offensichtlich auf uns zukommende Problem?



  4. Michael Egger  15.01.2009 - 14:18

    Hallo Hanspeda,

    Hier gibt es nur einen gültigen Satz:
    “Wer nicht kreativ ist, der muss über den Preis verkaufen.”

    Gruß von der anderen Brennerseite
    Michael



  5. Ulrike Reisner  26.01.2009 - 9:43

    In einem hochinteressanten Interview mit dem deutschen „Handelsblatt“ Anfang des Jahres nannte der Vorsitzende des Deutschen Historikerverbandes, Werner Plumpe, neben der Computerisierung und der Globalisierung die so genannte „Derivatisierung“ als wesentlichen Grund für die Finanzkrise: wenn das Volumen der weltweit gehandelten Derivate zehnmal so hoch sei wie das globale Bruttosozialprodukt, würden die Märkte den Bezug zur realen Wirtschaft verlieren – eine Situation, die durch „billiges Geld“ vor allem aus den USA noch verschärft worden sei. Auch im Tourismus machte dieser Umstand Entwicklungen möglich, die vor 25 Jahren noch für unmöglich angesehen worden wären. Heute fliegen wir, wenn wir es geschickt anstellen, für eine Handvoll Euro um den halben Globus und logieren für ein Schnäppchen in teuren Hotels – wenn wir einen Reisemangel geltend machen können, wird es noch billiger! Wie lange noch? Die Entwicklungen bei Traditionsflotten wie den Austrian Airlines oder der Alitalia zeigen, dass auch die internationale Touristik die große Wertberichtigung einleiten muss. Wert und Gegenwert müssen auch im Urlaubsgeschäft wieder stimmen. Die alpinen Destinationen haben hier gute Karten, weil sie seit Jahren in die Qualität ihres Produktes investieren. Gerade jetzt ist Preisdumping ein Ausdruck von Strategielosigkeit und fehlender Innovationskraft. Im Gegenteil: mit guter Qualität zu einem guten Preis und einem „Mehr-Wert“ wie Sicherheit und klimatische Begünstigung können gerade die alpinen Tourismusregionen punkten.



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