Mit Interesse habe ich heute morgen einen Artikel in der Tageszeitung Dolomiten gelesen und vernommen, dass 8% der weltweit beliebtesten Hotels in Südtirol angesiedelt sind. Besonders erfreut hat mich der Umstand, dass ich 4 dieser 12 prämierten Hotels zu meinen Kunden zählen darf: das Berghotel Zirm, das Hotel Ritterhof , das Hotel Andreus und das Berhotel Sexten. Vorausgeschickt, dass ich felsenfest überzeugt bin, dass in diesen 4 Betrieben Hotellerie auf höchstem Niveau geboten wird, hat mich die weltweite Verteilung der Auszeichnung doch etwas überrascht.
Wenn beispielsweise die besten Unternehmen weltweit ausgezeichnet werden, so gibt es so etwas wie eine “statistische Normalverteilung”, sprich man erwartet sich irgendwie, dass in der Liste der Besten einige Unternehmen aus USA, Japan, Deutschland, Italien, Frankreich usw vertreten sind. Dieser Umstand steigert ohne Zweifel die Wertigkeit der Auszeichnung. Entsprechend würde ich mir erwarten, dass auch bei der Holidaycheck-Auswertung eine gewisse “Normalverteilung” zu finden wäre. Deshalb überrascht es mich beispielsweise, dass über 1/3 der prämierten Hotels aus der Türkei stammen und dass kein Hotel aus dem restlichen italienischen Staatsgebiet prämiert wurde. Vielleicht wäre es auch hilfreich zu verstehen, welche Variablen den Index der “beliebtesten” Hotels beeinflussen: inwieweit spielen durchschnittliche Bewertung, Anzahl der Bewertungen, Empfehlungsquote etc eine Rolle?
Ich denke, dass man keinen Zweifel an der Seriösität der Ergebnisse haben muss, da es ja sozusagen ein Publikumspreis ist, was die Wertigkeit des Preises ja auch steigert - also die 99 sind wahrhaftig die Besten der 80.000 beurteilten Hotels. Nur ist Holidaycheck nicht in allen Regionen der Welt gleich stark vertreten und diese unregelmäßige Verteilung führt halt auch dazu, dass nicht alle Regionen der Welt gleich stark berücksichtigt werden.
Abgesehen von diesem kleinen “Schönheitsfehler” – aufgrund dessen man lieber von einem internationalen als von einem weltweilten Vergleich sprechen sollte -hat der Tourismus in Südtirol und in erster Linie die prämierten Hotels wieder bewiesen, dass wir sicherlich in der touristischen Topliga mitspielen und keinen internationalen Vergleich scheuen müssen. In diesem Sinne, Gratulation nochmals an die Preisträger.



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