07.11.2008 - 18:00       Geschrieben von Hanspeda

Kostenlose WiFi- Zonen. Wo bleibt Südtirol?


Nein der Blog ist nicht tot! Hier ein Lebenszeichen. Ich war nun 2 Wochen in Thailand und meine Co-Autoren haben wahrscheinlich j´viel zu tun.

Fremdes Land, fremde Kulturen und jede Menge was man von da lernen kann. Also berichte ich euch von so einige Sachen die mir eingeleuchtet sind.

Beginnen wir mit WiFi Zonen. WiFi Zonen sind Umgebungen wo man mit einem Laptop der neuen Generation kabellos in das Internet gehen kann.

Beinahe in jeder Bar ist der kostenlose Zugang in’s Netz da. Auch an Bushaltestellen, Einkaufszentren, Parks (vor allem in Bangkok) sitzen die Leute mit ihren Laptop auf den Schoß und hauen in die tasten. Überall sind Hinweise zur freien Internetzone.

Toller Service, ich habe mich fast etwas geärgert, daß ich mein Notebook daheim gelassen habe.

Also in diesem Bereich sind wir hier in Südtirol das Entwicklungsland. In der “Universitätsstadt” Bruneck gib es nirgendwo so eine Zone. Nicht in Bars oder sonstigen Gebäuden. Unterm Strich wäre das ja ein tolles Angebot. Auch Internetcaffes gibt es in Bruneck keines. Was ich auch nicht verstehe…

Warum ist noch kein Barbesitzer in der Brunecker Stadtgasse darauf gekommen, diesen Service seinen Kunden anzubieten? Läuft das Geschäft auch so? Die Kosten sind ja nicht groß. 2 Desktops mit allem drum und dran sowie eine Flatrate. Touristen würden das Angebot sicherlich nutzen. Die Frauen gehen shoppen, und die Männer checken ihre E-Mails, oder die Situation auf dem Bankkonto :) . Innovation scheint hier nicht die größte Stärke zu sein…

Demnächst erzähle ich euch aus meiner “Lieblingsbar” (kann man dazu Bar sagen?) in Bangkok. Super Konzept, super umgesetzt, und noch nie gesehen! Ihr dürft gespannt sein…





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  1. Markus  07.11.2008 - 19:35

    Italien war schon immser super darin Wirtschaftstreibenden so viele Steine wie möglich in den Weg zu stellen. Es ist zwar technisch sehr einfach so etwas zu machen.
    Es gibt eigentlich nur 3 Möglichkeiten sowas anzubieten.

    a) Man macht es einfach illegal.
    b) Man geht den extrem umständlichen Weg meldet alles an und kauft entsprechende (sauteure) Hardware.
    c) Man lässt das einen externe Firma machen die dann die Einnahmen hat.



  2. Hannes Fuchs  07.11.2008 - 19:41

    das stimmt. hier in italien ist das mit dem anti-terror-gesetz nicht so einfach. jeder user müsste sich zuerst registrieren lassen oder seinen ausweis kopieren lassen, dann muss alles registriert werden, bla, bla bla (stichwort swissbox von rol z.b.)

    ich selber musste in wien oder sydney noch nie meine daten oder ähnliches registrieren, um surfen zu können.



  3. Hanspeda  07.11.2008 - 19:45

    ich hätte kein Problem mein Ausweis zu kopieren und dafür den Abschnitt zu kuafen. Also so umständlich wäre das nicht…



  4. Hannes Fuchs  07.11.2008 - 20:34

    naja, für den betreiber (der ja schließlich verantwortlich ist) aber schon:

    während er dir in wien in einer bar maximal das passwort für das W-Lan sagen muss wenn überhaupt, muss er dich hier registrieren (im grünen büchlein, ausweis kopieren oder eben mit der teuren hardware usw.)

    das ist schon ein unterschied. wenn hier nicht das antiterrorgesetz wäre, gäbe es sicher mehr zugänge, meiner meinung nach.



  5. Wolfgang  10.11.2008 - 9:20

    …ja das liebe Italien. Bruneck ist vielleicht kein gutes Beispiel. Die Einheimischen nehmen das Notebook nicht in die Bar (kann das ja zu Hause oder im Büro erledigen), Geschäftleute auf Reisen gibts nicht so wirklich viele, Studenten fast keine da, und jene die hier sind machen das auf der Uni, und die Touristen sind ja hier um zu entspannen… und die brauchen auch das Bankkonto nicht zu checken, da ist genug drauf (sonst wären die woanders hingefahren ;) Spaß beiseite: die machen das im Hotel.
    Aber die Lage in Italien generell (Hannes hat erwähnt warum) ist nicht gerade die WiFi-freundlichste, das stimmt ohne Zweifel.

    @HP: ja die anderen Autoren haben derzeit echt viel um die Ohren



  6. steffi  10.11.2008 - 15:01

    … und außerdem gibts tatsächlich frauen, die lieber e-mails checken als schuhe kaufen. oder nach dem schuhe kaufen diese fotografieren und in ihr schuh-blog einstellen wollen ;-)

    internetcafes- so scheint es mir- gibt es vor allem in ländern, wo nicht jeder einen computer zu hause stehen hat. so erkläre ich mir zumindest auch die kleine anzahl von internetcafes in deutschland.



  7. Nils  12.12.2008 - 0:26

    Danke für diesen positiven Botschaft, dass man ohne Probleme in Bangkok online gehen kann. Ich bin gerade in den Vorbereitungen zur Weltreise – und suche schon jetzt Daten zusammen, wie man wo online gehen kann….



  8. Hanspeda  12.12.2008 - 10:20

    Also in ganz Thailand findest du in Touristenzentren tolle Internet Caffes. Preise sind verschieden aber ok



  9. Brigitte  08.12.2009 - 10:03

    Auf Grund der Anti-Terror-Gesetzte ist das mit den Hotspots nicht so schnell – aber jetzt ist in Florenz ein Projekt an den Start gegangen, wo an 12 öffentlichen Platzen kostenloses WIFI angeboten wird. Die Legitimierung wird über eine italienische Handykarte abgefragt . Weitere Infos und Anleitung zum Einwählen in Florenz auch unter http://toskana-ferienhaus.it/2009/12/08/kostenlose-wifi-hotspots-florenz/ zu finden.



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