Vor wenigen Tagen hat das nationale Statistikamt ISTAT seinen jährlichen Bericht zur “Lage der Nation” veröffentlicht. Die dort veröffentlichten Daten lassen den Zielmarkt “Italien” aus touristischer Sicht alles andere als attraktiv erscheinen. Gründe dafür sind die verringerte Kaufkraft der Italiener im europäischen Vergleich (-13% seit 2000), die galoppierenden Zinsen auf Darlehen und die steigenden Lebenshaltungskosten. Hier einige der wesentlichen Erkenntnisse der Studie in Kürze (Quelle: La Repubblica):
- 38,7 % der Familie können sich keinen Urlaub über 7 Tagen leisten
- die Hälfte der Familien verfügen über ein monatliches Nettoeinkommen unter 1.900 €
- einer von drei Familien bereitet eine unerwartete Ausgabe Schwierigkeiten
- 10,4% können die eigene Wohnung nicht ausreichend beheizen
Beängstigend ist, dass sich die Situation in den letzten Jahren verschlechtert hat und noch keine Verbesserung in Sicht ist. Angesichts dieser negativen Entwicklungen steigt die Notwenigkeit neue Zielmärkte anzusprechen um die Anhängigkeit von den klassischen Märkten Italien, Deutschland … zu reduzieren.



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