Es gibt einige Webseiten die sich – teilweise auch sehr professionell – mit dem Thema Wohnungstausch befassen. Ein Beispiel dafür ist Homeexchange.com. Das Konzept klingt ja sehr einleuchtend: ich brauche einen Tapetenwechsel und suche einen Gleichgesinnten der bereit ist sein Heim mit meinem zu tauschen. Nehmen wir an ich möchte nach Brasilien reisen und habe das “Leeward House” gefunden – idyllisch gelegen, eigens Boot, Golfplatz in der Nähe … eigentlich alles was mein Herz im kalten Februar begehrt. Gleichzeitig geben die Eigentümer von Leeward House an, dass sie gerne nach Italien reisen würden und dort ein Haus suchen. Bleibt nur noch zu klären ob sie mit Italien schneebedeckte Berge verbinden
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Kann aus diesem Nischentrend ein Mainstreamthema werden? Sicherlich ist es leichter jemanden sein Feriendomizil zur Verfügung zu stellen als jemanden in den eigenen “richtigen” vier Wänden einzuquartieren. Für Viele ist das ein zu großer Eingriff in die Privatsphäre. Man kennt sich ja schließlich nur über das Internet. Es kommt noch hinzu, dass man selbst nicht genau wissen kann wo man landet – schöne Fotos gibt es im Internet en Masse und ein Krimineller könnte sich recht einfach eine fiktive Residence zusammenbasteln um dann den Erholungssuchenden bis auf die Unterhosen auszurauben.
Wie so häufig im Internet ist der Knackpunkt das Vertrauen. Sollte es mithilfe von Videos, Gästereviews, Referenzen etc möglich sein diese – gerechtfertigte – Misstrauensbarriere zu überwinden, könnte aus der Idee des Wohnungstausches sicherlich ein massentaugliches Phänomen werden.



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