19.04.2011 - 17:14       Geschrieben von Hubert

Fachkongress “Tourismus im Pustertal – Quo vadis?”


Beitrag von Gastautorin Sabine Oberheinricher von www.suedtirol.com … danke Sabine :)

Gestern um 14.00 Uhr fand im Rahmen der Tipworld Messe in Bruneck/Stegen der Fachkongress “Tourismus im Pustertal – Quo vadis?” statt. Nach Grußworten des HGV betrat Oswald Leitner von des Wirtschaftsforschungsinstituts Bozen (WIFO) auf die Bühne und präsentierte Zahlen und Fakten zum Tourismus im grünen Tal. Nach diesen liege das Pustertal was Übernachtungen betrifft im Vergleich zu ganz Südtirol über dem Durschnitt. Dabei punktet das Tal in beiden Saisonen, wobei der Winter mit Sicherheit die Hauptsaison ist und die Sommersaison mitträgt.

Im Bezug auf die Gäste hebt sich das Pustertal ebenfalls von den anderen Südtiroler Destinationen ab, denn die wichtigsten Besucher sind die Italiener, dann erst kommen Gäste aus Deutschland und Österreich. Außerdem waren in den letzten Jahren zunehmend Urlauber aus der Schweiz, aus Polen und Tschechien zu verzeichnen. Bedenken muss man natürlich, dass nicht alle Ortschaften im Pustertal dieselben Zahlen vorweist, denn auch hier gibt es stärkere und schwächere Ferienorte.

Auf dem Vormarsch sind insbesondere Betriebe, die Urlaub auf dem Bauernhof bieten. Diese Unterkunftsgruppe hat sich in den vergangenen Jahren sehr stark entwickelt, während sich bei den Angeboten der Zwei- und Drei-Sterne-Hotels nicht viel getan hat.

Oswald Leitner wies auch darauf hin, dass Sichtbarkeit und Erreichbarkeit sehr wichtig seien. Jeder Gastgeber – ob Urlaub auf dem Bauernhof oder Vier-Sterne-Hotel – muss dieselben Voraussetzungen bieten, zum Beispiel über Kenntnisse der englischen Sprache verfügen und im Internet auffindbar sein.

Das jeweilige Angebot hängt dann von der einzelnen Kategorie ab, wobei auch die Verkehrsverbindungen, Liftanlagen, Freizeitangebote usw. des Tourismusortes entscheidend sind. Der lokale Tourismusverein fungiert als Eventmanager für den Ort und schafft die Verbindung zwischen Destination und Unterkunft.

Laut Leitner hat das Pustertal als Urlaubsregion noch großes Potential, das noch nicht völlig ausgeschöpft ist – vor allem im Bereich Bahnverkehr. Ein interessantes Projekt besteht hierbei sicherlich in der Wiederaufnahme der Bahnlinie Cortina-Toblach.

Im Anschluss an den aufschlussreichen Vortrag fand eine Podiumsdiskussion mit Touristikern und Politikern statt, bei der viele Fragen gestellt wurden. Einer der interessantesten Beiträge war meiner Meinung nach jener des Vertreters aus Alta Badia. Er berichtete über die bewährte Marketingstrategie dieser Region, deren Erfolgsrezept darin liegt, jedes Jahr auf wichtige Veranstaltungen zu setzen. So ist der Skiweltcup der Auftakt der Wintersaison, bei dem Alta Badia jedes Jahr in den Medien präsent ist. Zusätzlich finden zahlreiche weitere, kleinere Events statt und im Sommer hat sich mittlerweile der Maratona dles Dolomites durchgesetzt. Alta Badia setzt also in erster Linie auf die Marke und die Events.





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  1. tourism editor  05.05.2011 - 10:00

    Sichtbarkeit ist in dem Tourismus Sektor eine der wichtigsten Sache. Zur Zeit raten die Experten sich vor allem auf den mobilen Internet und mobile Buchungen zu vorbereiten. Wer Schritt hällt ist in!



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