23.04.2010 - 11:51
Schon seit langem bestehen Google Suchergebnisse nicht nur aus 10 gelisteten Seiten, sondern es mischen sich immer häufiger Bilder, Videos, Maps-Ergebnisse, Blogs, News, Twitter-Posts etc darunter. Dieser Aspekt wurde auch bei der letzten SMX in München von verschiedenen Referenten analysiert.
Heute möchte ich auf die Maps-Erebnisse eingehen. Eine Karte im Suchergebnis ist ein richtiger Eyecatcher … laut einer Studie von Hr. Stülpnagel, GF der SEO-Agentur SUMO, vereinen Kartenergebnisse 68% der Klicks auf sich … entsprechend wichtig wird es in Zukunft sein, dass der eigene Betrieb auf dieser entsprechenden Karte angezeigt wird. Aber wie gelangt ein Betrieb in dieses relevante Set an Betrieben?
Hr Stülpnagel erwähnte 4 relevante Faktoren die eine Listung beeinflussen:
1. die Anzahl der Einträge in qualifizierte Branchenverzeichnissen (gelbeseiten.de, branchenbuch.de …)
2. ein detallierter Eintrag im Google Branchenbuch
3. Keyword im Title und/oder der Description des verwendeten Eintrages sowie der Kategorie
4. Anzahl (nicht Qualität) von Hotelbewertungen wenn es um Hotelsuche geht
Leider ist es nicht möglich zu erfahren welches nun die relevanten Branchenbücher sind in denen man den eigenen Betrieb eintragen lassen sollte. Es gibt ja diesbezüglich sehr viele Verzeichnisse, auch speziell für den Tourismus, wo sich ein Eintrag lohnt aber leider wo sich allzu häufig herausstellt, dass ein Eintrag hinausgeworfenes Geld ist. Sicherlich werden wir das Thema in den nächsten Wochen konkret für Italien beobachten und etwaige Erkenntnisse weitergeben
15.04.2010 - 12:27

Seit 29.03.2010 läuft nun unser Gewinnspiel auf Facebook (siehe Post vom 30.3.), bei dem man einen Aufenthalt in einen Top-Themenhotel, zum Beispiel in einem unserer Wellnesshotels in Südtirol gewinnen kann. Zwischenzeitlich haben wir über 1.200 Fans, was ja nicht schlecht ist für 16 Tage Aktivität, aber der Knackpunkt an dem das Wachstum von einem linearen in ein exponentielles Wachstum übergeht ist bisher noch ausgeblieben. Grundsätzlich können Communities ein exponentielles Wachstum erleben, vor allem wenn sie eine “virale Komponente” haben. Bei unserem Gewinnspiel wäre die virale Komponente das Posten der Teilnahme auf der Wall des Teilnehmenden (“xy hat teilgenommen … nimm auch du teil”) … dadurch, dass Facebook-Mitglieder durchschnittlich über 100 Kontakte haben erreiche ich ja mit jedem Teilnehmer zusätzliche 100 Kontakte, woraus man sich wiederum mehr als 1 weiteren Teilnehmer aus diesem Freundeskreis erhoffen könnte. Soviel zur Theorie
Mal sehen wie sich das Ganze entwickelt …. vielleicht haben wir einfach den Knackpunkt noch nicht erreicht
. Oder hat vielleicht jemand von Euch einen Tipp?
30.03.2010 - 9:04
Seit gestern sammeln wir erste Erfahrungen im Bereich Gewinnspiele auf Facebook. Das Gewinnspiel haben wir für unsere Hotelgruppe Selected Hotels lanciert, welche die schönsten Hotels Südtirols unter diesem Markennamen vereint. Die Teilnahme ist einfach: auf der Seite http://www.selectedhotels.it/gewinnspiel kann sich der Benutzer mit seinen Facebook-Benutzerdaten anmelden, da wir die Schnittstelle “Facebook Connect” auf unserer Seite eingebaut haben. Dann wählt er sein “Lieblingshotel” aus und gibt noch eine Begründung ab, weshalb er dieses Hotel so schön findet. Seine Präferenz erscheint dann auch auf seinem persönlichen Facebookprofil, wodurch ein gewisser viraler Effekt erzeugt werden sollte. Ende Mai findet die Auslösung statt und ein/e Teilnehmer/In gewinnt ein Wochenende im Hotel seiner/ihrer Wahl.
Zu den bisherigen Ergebnisse: am ersten Tag konnten wir 55 Fans für uns gewinnen. Nun wird es interessant zu beobachten, ob die Community linear oder eher exponentiell wachsen wird – wir hoffen natürlich auf zweiteren Wachstumsverlauf. Wer das ganze mitverfolgen will sollte unbedingt Fan werden – wir würden uns freuen. Und ausserdem gibt es ja auch einen schönen Preis zu gewinnen
19.03.2010 - 11:01
Letzte Woche war ich auf der ITB in Berlin und habe dort dem “E-Travel Success Across Europe“-Kongress und dem PhocusWright Blogger Summit beigewohnt. Zwei spannende Tage an denen versucht wurde zu verstehen wie Informationstechnologien den Tourismussektor verändern wird. Es wurde viel über mobile Endgeräte gesprochen, allen voran das Iphone, über Social Media Applikationen, aber auch über den “klassischen” elektronischen Vertrieb von Tourismusprodukte über das Internet. Unter anderem haben Top-Manager der Suchmaschinen Bing und Google ihre Pläne für den Tourismus präsentiert … ich persönlich habe mich immer wieder mit der Frage beschäftigt “Was passiert, wenn Google und Bing verstärkt in den Hoteldirketvertrieb einsteigen”? [...mehr] »
03.03.2010 - 17:55
Crowdsourcing ist ein typisches Web 2.0-Phänomen. Ganz allgemein beschrieben geht es darum, dass ein “Auftraggeber” einen Arbeitsauftrag in ein eigens dafür geschaffenes online Netzwerk stellt, um eine Vielzahl von Ideen und Umsetzungsvorschlägen von zumeist jungen Kreativen zu erhalten. Die beste Idee bekommt den Zuschlag und der Kreative wird für seine Arbeit entlohnt. Die anderen gehen leer aus. Erfolgreiche Beispiele sind Logotournament (Gestaltung von Logos) oder 99designs (Gestaltung von Webseiten).
Heute bin ich auf eine crowdsourcing-Idee von “Neuseeland Tourismus” gestossen. Diese Organisation hat eine Webseite launchiert, wo Video-Producer aufgefordert werden einen kurzen Werbefilm über Neuseeland zu produzieren. Unter den 5 Finalisten wird am 5.3.2010 von einer hochkarätigen Jury der Gewinner bestimmt. Die 5 Finalisten findet ihr hier (http://www.your-big-break.com/entries) … ich drücke für Andrés Borghi die Daumen, weil mir das Konzept gefällt und ich die eigens komponierte Filmmusik einfach genial finde).
25.02.2010 - 12:13
web 2.0 und Social Media – was ist das genau? Social Media sind Plattformen, welche zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Web 2.0 ist Kommunikation. Wer still seine flickr-, YouTube-, und Facebook- Accounts verwaltet wird nicht wahrgenommen oder fällt sogar schlecht auf. Solche Portale brauchen Zeit – täglich! Sollte diese halbe Stunde am Tag nicht machbar sein ist es besser, es ganz sein zu lassen und kein Teil vom Kuchen zu sein, welcher immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Wie kann sich ein Hotel im Web 2.0 präsentieren? [...mehr] »
19.02.2010 - 11:06
Zugegebenermaßen ist der Titel etwas polarisierend, birgt aber auch ein gutes Stück Wahrheit in sich. Auch in der akademischen Diskussion liest man häufig vom Resortmanagement (Zusammenschluss von ähnlichen Hotels, meist rund um ein Thema) als Gegenpol zum Destinationsmanagement (Vermarktung einer gesamten Region/eines Ortes mit sämtlichen Betrieben, egal ob klein oder groß). Wen’s interessiert, der kann diesbezüglich auch meinen Post “Bringt Destination Governance das Ende des Destination Managements” lesen.
Fakt ist, dass beide “Vermarktungskanäle” das beschränkte Marketingbudget der Hotels anzapfen. Fakt ist auch, dass es eine immer größer werdende Anzahl an Angebotsgruppen oder Hotelkooperationen gibt und dass sich immer mehr Tourismusvereine beschweren, dass sie Mitglieder verlieren. Vor allem wenn die austretenden Betriebe große Hotels sind, macht sich das beim Budget des Tourismusvereins stark bemerkbar. In diesem Zusammenhang könnte man auch in Frage stellen, ob das derzeitige Finanzierungssystem der Tourismusvereine angebracht sei, da der lokale Tourismusverein zu stark vom Wohlwollen seiner Mitglieder abhängt, aber in diese Diskussion möchte ich mich gar nicht weiter einbringen. [...mehr] »
16.02.2010 - 11:53
Was den Start in die aktuelle Wintersaison betrifft, stellte das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) Südtirol unlängst ein durchwegs positives Zeugnis aus: Im Vergleich zu den Monaten des Vorjahres wurde im November und Dezember 2009 bei den Ankünften eine Steigerung von 3,1% verzeichnet, bei den Nächtigungen gab es ein Plus von 2,8%.
Imposant auch die gemeldeten Zahlen für das Jahr 2009 insgesamt: Laut ASTAT haben im Vorjahr rund 5,5 Millionen Gäste ihre Ferien in Südtirol verbracht und kamen dabei zusammen auf 28 Millionen Nächtigungen. Verglichen mit 2008 entspricht das einem Zuwachs von 3,0% bei den Ankünften und von 1,3% bei den Nächtigungen.
Urlaub in Südtirol scheint also – trotz Wirtschaftskrise & Co. – nach wie vor gefragt und beliebt zu sein, besonders unter unseren italienischen Gästen sowie bei Besuchern aus der Schweiz und den Benelux-Staaten. Dagegen soll es in diesem Jahr bisher vor allem Deutsche und Österreicher weniger in unser Land gezogen haben. Woran es liegen mag, dass die Nächtigungszahlen gerade in dieser Besuchergruppe rückläufig sind?
Betrachtet man die Gesamtzahlen, schaut es dennoch nicht sehr nach Krise aus. Im Gegensatz etwa zur Nachbarregion Tirol, wo die neuesten Daten zur Tourismusentwicklung eher zu denken geben. Ein Satz in der ASTAT-Pressemeldung lässt trotz allem kurz innehalten, nämlich: „die Daten von Dezember sind als vorläufig zu betrachten“. Und das heißt?
15.02.2010 - 11:42
Da ich ungern Produkte empfehle die ich nicht selbst getestet habe, ist die Liste meiner Empfehlungen leider etwas kurz, aber dafür authentisch
. Es gibt sicherlich eine ganze Reihe an weiteren Top-Applikationen (zu den Themen Schneehöhen, Skigebiete, Webcams etc.) die ich zwar auflisten könnte, allerding von keinen persönlichen Erfahrungen berichten könnte.
Als erste App möchte ich “Every Trail Pro” erwähnen, kostet 2,99€, es gibt aber auch eine kostenlose Lite-Version . Bei einem kleinen Spaziergang in Brixen habe ich diese App gestern getestet und als überaus empfehlenswert empfunden. Everytrail zeichnet eine Tour (meinen Spaziergang) auf und bereichert diese mit georeferenzierten Fotos. Die App besticht mit ihrer Einfachheit in der Anwendung. Die Tour wird automatisch in das Webportal www.everytrail.com geladen, von wo aus sie einfach mit anderen geteilt werden kann (über Facebook, Twitter oder Einbindung in eine x-beliebige Webseite, beispielsweise in eine Hotelseite)
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09.02.2010 - 17:29
Das Südtiroler Nachrichtenportal STOL berichtet heute über eine Initiative des italienischen Staat, die auch schlechter situierten Familien einen Urlaub in den Bergen oder am Meer ermöglichen soll. Der Staat verteilt Urlaubsgutscheine, wobei sich der Staatsbeitrag je nach Familieneinkommen staffelt. Über ein Formular im Internet (http://sportello03.buonivacanze.it/) kann jeder errechnen ob und in welcher Höhe er/sie in den Genuss eines Beitrages kommen kann. Gleichzeitig können sich interessierte Beherberungsbetriebe über die Seite www.buonivacanze.it anmelden, falls sie an einer Teilnahme am Projekt interessiert sind. 5 Millionen Euro sind zunächst für die Intiative vorgesehen – first come, first serve lautet dabei die Devise. Ausserdem gelten die Gutscheine nur für Urlaube im Inland – ein Aufenthalt in der eigenen Gemeinde ist dabei ausgeschlossen
Ich bin neugierig wie das Vorhaben ankommen wird. Ich denke die Möglichkeit wird sicherlich genutzt werden und die Teilnahme für einen Hotelbetrieb könnte durchaus interessant sein. Die Gutscheine müssen innerhalb 30.6.2010 eingelöst werden.
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