Letzte Woche war ich auf der ITB in Berlin und habe dort dem “E-Travel Success Across Europe“-Kongress und dem PhocusWright Blogger Summit beigewohnt. Zwei spannende Tage an denen versucht wurde zu verstehen wie Informationstechnologien den Tourismussektor verändern wird. Es wurde viel über mobile Endgeräte gesprochen, allen voran das Iphone, über Social Media Applikationen, aber auch über den “klassischen” elektronischen Vertrieb von Tourismusprodukte über das Internet. Unter anderem haben Top-Manager der Suchmaschinen Bing und Google ihre Pläne für den Tourismus präsentiert … ich persönlich habe mich immer wieder mit der Frage beschäftigt “Was passiert, wenn Google und Bing verstärkt in den Hoteldirketvertrieb einsteigen”? [...mehr] »
Was passiert wenn Google und Bing in den Hoteldirektvertrieb einsteigen?
Gelungenes Beispiel für Crowdsourcing im Tourismus
Crowdsourcing ist ein typisches Web 2.0-Phänomen. Ganz allgemein beschrieben geht es darum, dass ein “Auftraggeber” einen Arbeitsauftrag in ein eigens dafür geschaffenes online Netzwerk stellt, um eine Vielzahl von Ideen und Umsetzungsvorschlägen von zumeist jungen Kreativen zu erhalten. Die beste Idee bekommt den Zuschlag und der Kreative wird für seine Arbeit entlohnt. Die anderen gehen leer aus. Erfolgreiche Beispiele sind Logotournament (Gestaltung von Logos) oder 99designs (Gestaltung von Webseiten).
Heute bin ich auf eine crowdsourcing-Idee von “Neuseeland Tourismus” gestossen. Diese Organisation hat eine Webseite launchiert, wo Video-Producer aufgefordert werden einen kurzen Werbefilm über Neuseeland zu produzieren. Unter den 5 Finalisten wird am 5.3.2010 von einer hochkarätigen Jury der Gewinner bestimmt. Die 5 Finalisten findet ihr hier (http://www.your-big-break.com/entries) … ich drücke für Andrés Borghi die Daumen, weil mir das Konzept gefällt und ich die eigens komponierte Filmmusik einfach genial finde).
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Tourismus Web 2.0
web 2.0 und Social Media – was ist das genau? Social Media sind Plattformen, welche zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Web 2.0 ist Kommunikation. Wer still seine flickr-, YouTube-, und Facebook- Accounts verwaltet wird nicht wahrgenommen oder fällt sogar schlecht auf. Solche Portale brauchen Zeit – täglich! Sollte diese halbe Stunde am Tag nicht machbar sein ist es besser, es ganz sein zu lassen und kein Teil vom Kuchen zu sein, welcher immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Wie kann sich ein Hotel im Web 2.0 präsentieren? [...mehr] »
Angebotsgruppen und Tourismusorganisationen: Freunde oder Feinde
Zugegebenermaßen ist der Titel etwas polarisierend, birgt aber auch ein gutes Stück Wahrheit in sich. Auch in der akademischen Diskussion liest man häufig vom Resortmanagement (Zusammenschluss von ähnlichen Hotels, meist rund um ein Thema) als Gegenpol zum Destinationsmanagement (Vermarktung einer gesamten Region/eines Ortes mit sämtlichen Betrieben, egal ob klein oder groß). Wen’s interessiert, der kann diesbezüglich auch meinen Post “Bringt Destination Governance das Ende des Destination Managements” lesen.
Fakt ist, dass beide “Vermarktungskanäle” das beschränkte Marketingbudget der Hotels anzapfen. Fakt ist auch, dass es eine immer größer werdende Anzahl an Angebotsgruppen oder Hotelkooperationen gibt und dass sich immer mehr Tourismusvereine beschweren, dass sie Mitglieder verlieren. Vor allem wenn die austretenden Betriebe große Hotels sind, macht sich das beim Budget des Tourismusvereins stark bemerkbar. In diesem Zusammenhang könnte man auch in Frage stellen, ob das derzeitige Finanzierungssystem der Tourismusvereine angebracht sei, da der lokale Tourismusverein zu stark vom Wohlwollen seiner Mitglieder abhängt, aber in diese Diskussion möchte ich mich gar nicht weiter einbringen. [...mehr] »
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Tourismusstatistik Südtirol: guter Start in die Wintersaison
Was den Start in die aktuelle Wintersaison betrifft, stellte das Landesinstitut für Statistik (ASTAT) Südtirol unlängst ein durchwegs positives Zeugnis aus: Im Vergleich zu den Monaten des Vorjahres wurde im November und Dezember 2009 bei den Ankünften eine Steigerung von 3,1% verzeichnet, bei den Nächtigungen gab es ein Plus von 2,8%.
Imposant auch die gemeldeten Zahlen für das Jahr 2009 insgesamt: Laut ASTAT haben im Vorjahr rund 5,5 Millionen Gäste ihre Ferien in Südtirol verbracht und kamen dabei zusammen auf 28 Millionen Nächtigungen. Verglichen mit 2008 entspricht das einem Zuwachs von 3,0% bei den Ankünften und von 1,3% bei den Nächtigungen.
Urlaub in Südtirol scheint also – trotz Wirtschaftskrise & Co. – nach wie vor gefragt und beliebt zu sein, besonders unter unseren italienischen Gästen sowie bei Besuchern aus der Schweiz und den Benelux-Staaten. Dagegen soll es in diesem Jahr bisher vor allem Deutsche und Österreicher weniger in unser Land gezogen haben. Woran es liegen mag, dass die Nächtigungszahlen gerade in dieser Besuchergruppe rückläufig sind?
Betrachtet man die Gesamtzahlen, schaut es dennoch nicht sehr nach Krise aus. Im Gegensatz etwa zur Nachbarregion Tirol, wo die neuesten Daten zur Tourismusentwicklung eher zu denken geben. Ein Satz in der ASTAT-Pressemeldung lässt trotz allem kurz innehalten, nämlich: „die Daten von Dezember sind als vorläufig zu betrachten“. Und das heißt?
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5 coole Iphone-Apps mit touristischem Bezug
Da ich ungern Produkte empfehle die ich nicht selbst getestet habe, ist die Liste meiner Empfehlungen leider etwas kurz, aber dafür authentisch
. Es gibt sicherlich eine ganze Reihe an weiteren Top-Applikationen (zu den Themen Schneehöhen, Skigebiete, Webcams etc.) die ich zwar auflisten könnte, allerding von keinen persönlichen Erfahrungen berichten könnte.
Als erste App möchte ich “Every Trail Pro” erwähnen, kostet 2,99€, es gibt aber auch eine kostenlose Lite-Version . Bei einem kleinen Spaziergang in Brixen habe ich diese App gestern getestet und als überaus empfehlenswert empfunden. Everytrail zeichnet eine Tour (meinen Spaziergang) auf und bereichert diese mit georeferenzierten Fotos. Die App besticht mit ihrer Einfachheit in der Anwendung. Die Tour wird automatisch in das Webportal www.everytrail.com geladen, von wo aus sie einfach mit anderen geteilt werden kann (über Facebook, Twitter oder Einbindung in eine x-beliebige Webseite, beispielsweise in eine Hotelseite)
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Auf Staatskosten in den Urlaub
Das Südtiroler Nachrichtenportal STOL berichtet heute über eine Initiative des italienischen Staat, die auch schlechter situierten Familien einen Urlaub in den Bergen oder am Meer ermöglichen soll. Der Staat verteilt Urlaubsgutscheine, wobei sich der Staatsbeitrag je nach Familieneinkommen staffelt. Über ein Formular im Internet (http://sportello03.buonivacanze.it/) kann jeder errechnen ob und in welcher Höhe er/sie in den Genuss eines Beitrages kommen kann. Gleichzeitig können sich interessierte Beherberungsbetriebe über die Seite www.buonivacanze.it anmelden, falls sie an einer Teilnahme am Projekt interessiert sind. 5 Millionen Euro sind zunächst für die Intiative vorgesehen – first come, first serve lautet dabei die Devise. Ausserdem gelten die Gutscheine nur für Urlaube im Inland – ein Aufenthalt in der eigenen Gemeinde ist dabei ausgeschlossen
Ich bin neugierig wie das Vorhaben ankommen wird. Ich denke die Möglichkeit wird sicherlich genutzt werden und die Teilnahme für einen Hotelbetrieb könnte durchaus interessant sein. Die Gutscheine müssen innerhalb 30.6.2010 eingelöst werden.
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Südtirol die erfolgreichste Hotel-Region bei Holidaycheck
Mit Interesse habe ich heute morgen einen Artikel in der Tageszeitung Dolomiten gelesen und vernommen, dass 8% der weltweit beliebtesten Hotels in Südtirol angesiedelt sind. Besonders erfreut hat mich der Umstand, dass ich 4 dieser 12 prämierten Hotels zu meinen Kunden zählen darf: das Berghotel Zirm, das Hotel Ritterhof , das Hotel Andreus und das Berhotel Sexten. Vorausgeschickt, dass ich felsenfest überzeugt bin, dass in diesen 4 Betrieben Hotellerie auf höchstem Niveau geboten wird, hat mich die weltweite Verteilung der Auszeichnung doch etwas überrascht. [...mehr] »
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Neues Falkensteiner Hotel in Reischach
Gestern haben Othmar Michaeler, Erich Falkensteiner und zwei Architekten ihr neues Falkensteiner Hotelprojekt während der Gemeinderatsitzung in Bruneck vorgestellt. Das 4 Sterne S Hotel soll innerhalb 2011 in Reischach verwirklicht werden.
Die Vorstellung eines Hotelprojekts in einer Gemeindestube stellt in Südtirol ein Novum dar und ist wohl vor allem deshalb passiert, weil die Falkensteinergruppe 2 Gemeinderäte in eine Projektkommission miteingebunden hat und sie somit aktiv bei der Planung und der Auswahl des Siegerprojektes mitreden lies.
Wozu nun der ganze Aufwand?
Nun, bei dem neuen Falkensteiner Hotel handelt es sich um ein zumindest für Reischach riesiges Projekt. Zwischen Diskothek Pinè und Bachlerhof soll ein Hotel mit 99 Zimmern und 198 Betten entstehen. Der Wellnessbereich wird um die 1800 qm groß. Man setzt auf Aktivurlauber und Wellnessjünger und zu 10 Prozent auf Seminartourismus. Das Hotel soll das ganze Jahr über in Betrieb sein. Man wünscht sich im Dorf und in der Stadt eine positive Einstellung zum Projekt und hat sich für weitmögliche Transparenz bei der Planung entschieden. [...mehr] »
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Wellness in der Commodity-Falle
Seien wir ehrlich: Wellness wie wir es bisher kennen lockt mittlerweile kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervor. Weshalb auch? Ich beispielsweise gehe einmal wöchentlich in die öffentliche Sauna in Brixen und finde dort ein Produkt vor das zweifelsohne mit eine schönen 4-Sterne-Hotel konkurrieren kann. Wieso sollte ich dann einen Wellness-Urlaub suchen? Der Mensch sucht im Urlaub das “Aussergewöhnliche”, möchte aber gleichzeitig das “Gewohnte” nicht missen. Nur wer das “Aussergewöhnliche” findet wird den Freunden begeistert vom Urlaub erzählen und auch noch einen zweiten Urlaub in diesem Hotel verbringen wollen. [...mehr] »
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