Crowdsourcing ist ein typisches Web 2.0-Phänomen. Ganz allgemein beschrieben geht es darum, dass ein “Auftraggeber” einen Arbeitsauftrag in ein eigens dafür geschaffenes online Netzwerk stellt, um eine Vielzahl von Ideen und Umsetzungsvorschlägen von zumeist jungen Kreativen zu erhalten. Die beste Idee bekommt den Zuschlag und der Kreative wird für seine Arbeit entlohnt. Die anderen gehen leer aus. Erfolgreiche Beispiele sind Logotournament (Gestaltung von Logos) oder 99designs (Gestaltung von Webseiten).
Heute bin ich auf eine crowdsourcing-Idee von “Neuseeland Tourismus” gestossen. Diese Organisation hat eine Webseite launchiert, wo Video-Producer aufgefordert werden einen kurzen Werbefilm über Neuseeland zu produzieren. Unter den 5 Finalisten wird am 5.3.2010 von einer hochkarätigen Jury der Gewinner bestimmt. Die 5 Finalisten findet ihr hier (http://www.your-big-break.com/entries) … ich drücke für Andrés Borghi die Daumen, weil mir das Konzept gefällt und ich die eigens komponierte Filmmusik einfach genial finde).
web 2.0 und Social Media – was ist das genau? Social Media sind Plattformen, welche zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Web 2.0 ist Kommunikation. Wer still seine flickr-, YouTube-, und Facebook- Accounts verwaltet wird nicht wahrgenommen oder fällt sogar schlecht auf. Solche Portale brauchen Zeit – täglich! Sollte diese halbe Stunde am Tag nicht machbar sein ist es besser, es ganz sein zu lassen und kein Teil vom Kuchen zu sein, welcher immer mehr an Bedeutung gewinnt. Wie kann sich ein Hotel im Web 2.0 präsentieren?[...mehr] »
Wir haben hier in diesem Blog eigentlich noch nie über Crowdsourcing gesprochen. Die Wikipedia erklärt Crowdsourcing so: “Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme…” Mein Kollege der Hannes aus Nordtirol hat dazu auch schon mal einen schönen Post geschrieben.
Und es funktioniert wirklich! Ich habe vor kurzem mit meinem Logo damit gute Erfahrungen gemacht. Für mein Unternehmen, webSuccess - Internet & Marketing, habe ich auf Logotournament einen Contest (Bewerb auf Deutsch ) um 300$ eröffnet. Mit den jetzigen Dollarpreis ist es noch einmal günstiger, es wären heute 205 Euro für ein Logo. Sage und schreibe 211 Vorschläge für mein Logo habe ich erhalten. Ein normaler Grafiker kann hier mit seinen Angeboten bei 1000-1500 Euro nicht mithalten. Der Vorteil der “normalen” Grafikern ist natürlich die persönliche Note. Hier aber das Ergebnis:
Hier ein weiteres Beispiel wie man es im Tourismus nützen kann: Das Wellnesshotel Quellenhof im Passeiertal baut für sein Alpenschlössel eine neue Wellnessanlage. Nun liegen einige Vorschläge zur Namensgebung vor, wobei sich niemand recht entscheiden kann.
Es wird nun auf dem Hotelblog die Möglichkeit zur Abstimmung gegeben. Man lässt den Gast entscheiden bzw. Vorschläge einbringen. Die Aktion selber wird zusätzlich noch mit einem eigenen Newsletter an die Stammgäste, sowie über Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) promotet.
Nach ein paar Urlaubstagen bin ich mehr oder weniger munter wieder zurück im Büro und hab heute Zeit gefunden, meine RSS-Feeds zu Durchforsten. Dabei bin ich auf einen Artikel gestoßen, der die zukünftigen Ranking-Faktoren behandelt. Fazit des Beitrags – wenn ich ihn nun richtig verstanden habe: das Besucherverhalten entscheidet in Zukunft maßgeblich das Ranking einer Website.
An alle mal ein Servus. Habt ihr mich vermisst? Ich weiß - habe wenig beigetragen in der letzten Zeit auf tourismus.org.Habe viel zu tun - und das ist gut so!
Dann beschäftigen wir uns heute wieder einmal mit den Thema SEO. In Südtirol sind alle Hoteliers ganz heiß auf Suchmaschinenoptimierung. Komisch - eigentlich nur in Südtirol kommt mir vor. In Tirol ist das kein soooo großes Thema.
Viele glauben der Traffic der über die Suchanfage und Top10 Position bei “Hotel Südtirol” kommt ist kostenlos bzw. man kann dann alle weiteren Werbeinvestitionen sparen. DENKSTE!
Ich bin mit dem Berhgotel Zirm in diesen Monat auf Seite 1 mit dem Keyword Wellnesshotel Südtirol gerutscht. Die Ergebnisse sind zu noch nicht 100% konstant aber recht stabil (Google.com macht noch Kopfzerbrechen. Google.de wesentlich besser). Zwischenzeitlich war ich sogar auf Position 2-3.
Hier nun der Traffic der über dieses Key im Monat August generiert wurde.
Wenig oder? Wenn ich jetzt noch den Aufwand und Kosten in Bezug setze wäre es nie und nimmer rentabel. Na gut wenn man das Keyword bei Google Adwords kauft dann bezahlt man sicherlich um 1 Euro pro Klick. Bis jetzt habe ich mir dann 111 Euro erspart. Kein Vergleich zum Aufwand…
Und dies dazu noch alles im August! Praktisch wo Urlaubssuchen bei Google Hochkonjunktur haben.
Wir Südtiroler haben die Eigenschaft, dass wir immer denken jeder und zu jeder Zeit wird nach Südtirol gesucht. Ich kann euch gerne im Oktober nochmal die Statistik zeigen. Also wir sind nicht der Nabel der Welt - besonders bei der Urlaubssuche in Google
Soll man nun trotzdem in SEO investieren? Ja kann man! Aber bitte auf kleine Keywörter. Denn wenn man nicht unter den ersten 5 Positionen ist dann baut der Traffic schon extrem ab. Seite 2 ganz zu schweigen. Konzentriert euch auf Keywörter wie Hotel + Ort, Urlaub + Ort, praktisch immer mit einem lokalen Bezug. Da habt ihr Chancen und ist auch erschwinglich
Seo-United.de hat in einem Artikel kurz und bündig zusammengefasst, was man tun muss um bei google und Co. zu ranken bzw. vorne mit dabei zu sein. Hier der Link zur gelungenen Auflistung, die sich jeder Websitenbetreiber einfach und ganz altmodisch drucken und neben den Bildschirm kleben sollte.
Worauf man mehr Gewicht legen will, was man auf später verschiebt oder worauf man überhaupt verzichten möchte, das liegt wohl im persönlichen Ermessen jedes Einzelnen. Prinzipiell würd ich raten:
Immer mehr Touristiker entdecken Apple’s “App Store” als innovativen Marketingkanal. Im App Store werden kostenlos Applikationen zur Verfügung gestellt, die einerseits statische Inhalte umfassen (hochwertige Fotos, Beschreiungen, Karten etc) und andererseits über das Internet die Möglichkeit bieten dynamische Inhalte zu beziehen (Wetter, Veranstaltungen etc). In Südtirol gibt es dazu auch schon einige Beispiele. Eine Applikation für die Destination Südtirol finden Sie hier. Neu im Netz ist auch eine Applikation für ein Hotel im Ahrntal, das Hotel Alpenschlössl (link).
Die Appliaktion kann entweder über itunes oder direkt über das Iphone / den Ipod Touch bezogen werden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor einer solchen Appliaktion ist sicherlich auch die offline/online Bewerbung in den klassischen Marketingkanälen.
Ja ihr lest richtig. Der erste inoffizielle fand eigentlich schon statt. Und nunplanenwir auch einen offiziellen. Das Highlight des Jahres bleibt und wird natürlich immer der geschlossen Stammtisch am Ritten bleiben.
Am Freitag ist jeder eingeladen der sich mit Internet bzw. Marketing befasst.Geplant ist es sich monatlich einmal zu treffen um über Trends, Fakten und ähnliches zu fachsimpeln
Wo findet es statt? Am besten bei schönem Wetter im Biergarten vom Rienzbräu in Bruneck. Sollte schlechtes Wetter sein wird es nach drinnen verlegt. So gegen 20 Uhr
Wer soll daheim bleiben? Jeder der nur zum Zuhören kommt. Also wenn ihr nicht’s zu erzählen habt dann bleibt daheim. (außer es ist eine Frau )
Es hat sich bereits ein MVP aus Südtirol angemeldet. Vorhang auf für Prometeo!! Dann gehen wir zum 2.ten mal auf die Piste in Bruneck, wie es sich gehört auch zum Wurst Walta :
Können sich die Leute hier anmelden die gerne kommen möchten? Wen mehrerer Interesse haben dann reservieren wir was…
Kürzlich habe ich den Relaunch schon auf meinen Blog angekündigt. Heute ist er online, ich durfte schon vorher die Seite testen. Genau heute hat die SMG einen Vortrag über Authentizität. Mal sehen was die SMG dazu zu sagen hat bzw. ober suedtirol.info authentisch wirkt.
Die Seite wird in mehreren Phasen gestartet. Offiziell online ist das Portal dann ab Juli. Austria.info möchte sich als Reiseführer verstehen. Man sollte hier alle nötigen Informationen über die Alpenregion Informationen. Cool wäre auch wenn ich mir den Reisebericht selber zusammenstellen könnte und dann per PDF ausdrucken. Ähnlich wie bei Tripwolf. Natürlich ist hier die Herangehensweise zu einem Regionalportal zu unterscheiden - z.b: suedtirol.com. Man muss hier Leute ansprechen, die sich nicht entscheiden können ob sie in die Schweiz, Deutschland oder Österreich fahren.
In 26 Sprachen versucht man der Welt Österreich näher zu bringen. Gewaltig… man denke mal an den redaktionellen Aufwand…
In den nächsten Schritten wird auf der Seite jede Menge User Generated Content eingbaut. TripsByTips, Tripwolf, Youtube, Flickr usw… Die Österreich Werbung hat es geschafft als erste Destination mit Tripadvisor eine Kooperation einzugehen. Wie ich es verstehe werden hier nun die Hotelbewertungen von Tripadvisor hergezogen. Da hat der Holidacheck das Nachsehen, wieso würde mich interessieren… (zu deutschlastig?)
Auch bei der Navigation hat man sich Gedanken gemacht. Zuerst soll man Österreich “Entdecken”, dann “Planen” und dann “Buchen”… Sehr logisch. Der erste Punkt “Entdecken” ist toll. Hier kann man sich je nach Stimmungslage bzw. Vorlieben die schönsten Orte in Österreich ausgeben lassen. So etwas schürt Urlaubsgefühle!
Bin gespannt wohin sich der Reiseführer entwickeln wird!
In diesem Blog geht es um die zukünftige Entwicklung des Tourismus in Südtirol. Der Schwerpunkt liegt dabei auf vier verschiedenen Gebieten: Webmarketing, Trends und Daten, Tourismus in Südtirol und einem allgemeinen Bereich. Zu jedem dieser vier Themengebiete werden wir regelmäßige Infos, Kommentare, Rezensionen, Links und noch vieles mehr posten. Na dann
...viel Spaß beim lesen und bloggen!
Euer tourismus.org Team
Wir sind Blog-Partner der SMX
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