24.06.2010 - 8:22

Best Practice: Tourismus/Destinationen & Facebook


Im Rahmen unserer derzeitigen Beratungstätigkeit für die Provinz Trentino im Bereich Social Media Marketing haben wir eine kleine Recherche über Best-Practice-Beispiele durchgeführt und doch große Qualitätsunterschiede festgestellt. In diesem Beitrag will ich besonders auf Destination bzw. Airlines und deren Marketing-Aktivitäten auf Facebook eingehen. Facebook-Marketing für Hotels ist wieder sehr unterschiedlich und wurde bereits im früheren Beitrag von mir „Tourismus Web 2.0“ behandelt.
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23.04.2010 - 11:51

Kriterien zur Listung des eigenen Betriebes in den Karten/Maps bei Google-Suchergebnissen


Schon seit langem bestehen Google Suchergebnisse nicht nur aus 10 gelisteten Seiten, sondern es mischen sich immer häufiger Bilder, Videos, Maps-Ergebnisse, Blogs, News, Twitter-Posts etc darunter. Dieser Aspekt wurde auch bei der letzten SMX in München von verschiedenen Referenten analysiert.

Heute möchte ich auf die Maps-Erebnisse eingehen. Eine Karte im Suchergebnis ist ein richtiger Eyecatcher … laut einer Studie von Hr. Stülpnagel, GF der SEO-Agentur SUMO, vereinen Kartenergebnisse 68% der Klicks auf sich … entsprechend wichtig wird es in Zukunft sein, dass der eigene Betrieb auf dieser entsprechenden Karte angezeigt wird. Aber wie gelangt ein Betrieb in dieses relevante Set an Betrieben?

Hr Stülpnagel erwähnte 4 relevante Faktoren die eine Listung beeinflussen:

1. die Anzahl der Einträge in qualifizierte Branchenverzeichnissen (gelbeseiten.de, branchenbuch.de …)
2. ein detallierter Eintrag im Google Branchenbuch
3. Keyword im Title und/oder der Description des verwendeten Eintrages sowie der Kategorie
4. Anzahl (nicht Qualität) von Hotelbewertungen wenn es um Hotelsuche geht

Leider ist es nicht möglich zu erfahren welches nun die relevanten Branchenbücher sind in denen man den eigenen Betrieb eintragen lassen sollte. Es gibt ja diesbezüglich sehr viele Verzeichnisse, auch speziell für den Tourismus, wo sich ein Eintrag lohnt aber leider wo sich allzu häufig herausstellt, dass ein Eintrag hinausgeworfenes Geld ist. Sicherlich werden wir das Thema in den nächsten Wochen konkret für Italien beobachten und etwaige Erkenntnisse weitergeben

03.03.2010 - 17:55

Gelungenes Beispiel für Crowdsourcing im Tourismus


Crowdsourcing ist ein typisches Web 2.0-Phänomen. Ganz allgemein beschrieben geht es darum, dass ein “Auftraggeber” einen Arbeitsauftrag in ein eigens dafür geschaffenes online Netzwerk stellt, um eine Vielzahl von Ideen und Umsetzungsvorschlägen von zumeist jungen Kreativen zu erhalten. Die beste Idee bekommt den Zuschlag und der Kreative wird für seine Arbeit entlohnt. Die anderen gehen leer aus. Erfolgreiche Beispiele sind Logotournament (Gestaltung von Logos) oder 99designs (Gestaltung von Webseiten).

Heute bin ich auf eine crowdsourcing-Idee von “Neuseeland Tourismus” gestossen. Diese Organisation hat eine Webseite launchiert, wo Video-Producer aufgefordert werden einen kurzen Werbefilm über Neuseeland zu produzieren. Unter den 5 Finalisten wird am 5.3.2010 von einer hochkarätigen Jury der Gewinner bestimmt. Die 5 Finalisten findet ihr hier (http://www.your-big-break.com/entries) … ich drücke für Andrés Borghi die Daumen, weil mir das Konzept gefällt und ich die eigens komponierte Filmmusik einfach genial finde).

25.02.2010 - 12:13

Tourismus Web 2.0


web 2.0 und Social Media – was ist das genau? Social Media sind Plattformen, welche zum gegenseitigen Austausch von Meinungen, Eindrücken und Erfahrungen dienen. Web 2.0 ist Kommunikation. Wer still seine flickr-, YouTube-, und Facebook- Accounts verwaltet wird nicht wahrgenommen oder fällt sogar schlecht auf. Solche Portale brauchen Zeit – täglich! Sollte diese halbe Stunde am Tag nicht machbar sein ist es besser, es ganz sein zu lassen und kein Teil vom Kuchen zu sein, welcher immer mehr an Bedeutung gewinnt.
Wie kann sich ein Hotel im Web 2.0 präsentieren? [...mehr] »

30.09.2009 - 10:43

Crowdsourcing im Tourismus


Wir haben hier in diesem Blog eigentlich noch nie über Crowdsourcing gesprochen. Die Wikipedia erklärt Crowdsourcing so: “Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme…” Mein Kollege der Hannes aus Nordtirol hat dazu auch schon mal einen schönen Post geschrieben.

Und es funktioniert wirklich! Ich habe vor kurzem mit meinem Logo damit gute Erfahrungen gemacht. Für mein Unternehmen, webSuccess – Internet & Marketing, habe ich auf Logotournament einen Contest (Bewerb auf Deutsch ;) ) um 300$ eröffnet. Mit den jetzigen Dollarpreis ist es noch einmal günstiger, es wären heute 205 Euro für ein Logo. Sage und schreibe 211 Vorschläge für mein Logo habe ich erhalten. Ein normaler Grafiker kann hier mit seinen Angeboten bei 1000-1500 Euro nicht mithalten. Der Vorteil der “normalen” Grafikern ist natürlich die persönliche Note. Hier aber das Ergebnis:

logo-auftrag


Hier ein weiteres Beispiel wie man es im Tourismus nützen kann: Das Wellnesshotel Quellenhof im Passeiertal baut für sein Alpenschlössel eine neue Wellnessanlage. Nun liegen einige Vorschläge zur Namensgebung vor, wobei sich niemand recht entscheiden kann.

Es wird nun auf dem Hotelblog die Möglichkeit zur Abstimmung gegeben. Man lässt den Gast entscheiden bzw. Vorschläge einbringen. Die Aktion selber wird zusätzlich noch mit einem eigenen Newsletter an die Stammgäste, sowie über Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) promotet.

Ich bin sehr gespannt wie die Aktion ankommt!

quellenhof

16.09.2009 - 8:46

Schluss mit Texten für die Suchmaschinen?


Nach ein paar Urlaubstagen bin ich mehr oder weniger munter wieder zurück im Büro und hab heute Zeit gefunden, meine RSS-Feeds zu Durchforsten. Dabei bin ich auf einen Artikel gestoßen, der die zukünftigen Ranking-Faktoren behandelt. Fazit des Beitrags – wenn ich ihn nun richtig verstanden habe: das Besucherverhalten entscheidet in Zukunft maßgeblich das Ranking einer Website.

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28.08.2009 - 11:36

SEO – Seifenblasen


…heute lasse ich sie platzen.

An alle mal ein Servus. Habt ihr mich vermisst? Ich weiß – habe wenig beigetragen in der letzten Zeit auf tourismus.org.Habe viel zu tun – und das ist gut so! :)

Dann beschäftigen wir uns heute wieder einmal mit den Thema SEO.  In Südtirol sind alle Hoteliers ganz heiß auf Suchmaschinenoptimierung. Komisch – eigentlich nur in Südtirol kommt mir vor. In Tirol ist das kein soooo großes Thema.

Viele glauben der Traffic der über die Suchanfage und Top10 Position bei “Hotel Südtirol” kommt ist kostenlos bzw. man kann dann alle weiteren Werbeinvestitionen sparen. DENKSTE!

Ich bin mit dem Berhgotel Zirm in diesen Monat auf Seite 1 mit dem Keyword Wellnesshotel Südtirol gerutscht. Die Ergebnisse sind zu noch nicht 100% konstant aber recht stabil (Google.com macht noch Kopfzerbrechen. Google.de wesentlich besser). Zwischenzeitlich war ich sogar auf Position 2-3.

Hier nun der Traffic der über dieses Key  im Monat August generiert wurde.

wellnesshotel-suedtirol

Wenig oder? Wenn ich jetzt noch den Aufwand und Kosten in Bezug setze wäre es  nie und nimmer rentabel. Na gut wenn man das Keyword bei Google Adwords kauft dann bezahlt man sicherlich  um 1 Euro pro Klick. Bis jetzt habe ich mir dann 111 Euro erspart. Kein Vergleich zum Aufwand…

Und dies dazu noch alles im August! Praktisch wo Urlaubssuchen bei Google Hochkonjunktur haben.

Wir Südtiroler haben die Eigenschaft, dass wir immer denken jeder und zu jeder Zeit wird nach Südtirol gesucht. Ich kann euch gerne im Oktober nochmal die Statistik zeigen. Also wir sind nicht der Nabel der Welt – besonders bei der Urlaubssuche in Google :)

Soll man nun trotzdem in SEO investieren? Ja kann man! Aber bitte auf kleine Keywörter. Denn wenn man nicht unter den ersten 5 Positionen ist dann baut der Traffic schon extrem ab. Seite 2 ganz  zu schweigen. Konzentriert euch auf Keywörter wie Hotel + Ort, Urlaub + Ort, praktisch immer mit einem lokalen Bezug. Da habt ihr Chancen und ist auch erschwinglich

so das war es schon. Nice weekend

25.08.2009 - 16:03

Ranking Faktoren 2009


Seo-United.de hat in einem Artikel kurz und bündig zusammengefasst, was man tun muss um bei google und Co. zu ranken bzw. vorne mit dabei zu sein. Hier der Link zur gelungenen Auflistung, die sich jeder Websitenbetreiber einfach und ganz altmodisch drucken und neben den Bildschirm kleben sollte.

Worauf man mehr Gewicht legen will, was man auf später verschiebt oder  worauf man überhaupt verzichten möchte, das liegt wohl im persönlichen Ermessen jedes Einzelnen. Prinzipiell würd ich raten:

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17.07.2009 - 11:15

“application store” als touristischer Vertriebskanal?


de_iphone_012Immer mehr Touristiker entdecken Apple’s “App Store” als innovativen Marketingkanal. Im App Store werden kostenlos Applikationen zur Verfügung gestellt, die einerseits statische Inhalte umfassen (hochwertige Fotos, Beschreiungen, Karten etc) und andererseits über das Internet die Möglichkeit bieten dynamische Inhalte zu beziehen (Wetter, Veranstaltungen etc). In Südtirol gibt es dazu auch schon einige Beispiele. Eine Applikation für die Destination Südtirol finden Sie hier. Neu im Netz ist auch eine Applikation für ein Hotel im Ahrntal, das Hotel Alpenschlössl (link).

Die Appliaktion kann entweder über itunes oder direkt über das Iphone / den Ipod Touch bezogen werden. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor einer solchen Appliaktion ist sicherlich auch die offline/online Bewerbung in den klassischen Marketingkanälen.

10.07.2009 - 14:46

Freitags Video


seit einiger Zeit ist austria.info neu online.

Hier ein tolles Video auf Youtube wo das Portal “erklärt” bzw. präsentiert wird. Super!!!

Mal sehen ob wir das auch für italia.it erwarten können ;) Aber das ist eine andere Geschichte