15.01.2010 - 10:26

Südtirol die erfolgreichste Hotel-Region bei Holidaycheck


Mit Interesse habe ich heute morgen einen Artikel in der Tageszeitung Dolomiten gelesen und vernommen, dass 8% der weltweit beliebtesten Hotels in Südtirol angesiedelt sind. Besonders erfreut hat mich der Umstand, dass ich 4 dieser 12 prämierten Hotels zu meinen Kunden zählen darf: das Berghotel Zirm, das Hotel Ritterhof , das Hotel Andreus und das Berhotel Sexten. Vorausgeschickt, dass ich felsenfest überzeugt bin, dass in diesen 4 Betrieben Hotellerie auf höchstem Niveau geboten wird, hat mich die weltweite Verteilung der Auszeichnung doch etwas überrascht. [...mehr] »

03.12.2009 - 12:04

Produktinnovation: weniger ist manchmal mehr!


In den vergangenen Jahrzehnten erfolgte  Produktinnovation fast ausschließlich durch die Erweiterung der Produkte mit neuen Funktionalitäten. So wurden Mobiltelefone mit immer neuen Funktionalitäten ausgestattet und das Leistungsspektrum von Tourismusdienstleistern ständig erweitert. Fast immer bedeutete diese Produkterweiterung eine Preiserhöhung und auch eine komplexere Bedienung des Produktes. Aber es geht auch anders: vor einigen Wochen habe ich mir einen Camcorder der Marke „Flip” (Flip Ultra HD) zugelegt und dafür ca. 200 € bezahlt. In diesem Preissegment bewegen sich die meisten Einsteigermodelle für digitale Videokameras. Das Besondere daran: diese Videokamera kann fast nix und hat schätzungsweise ¼ der Funktionalitäten der Mitbewerber. Sie hat aber worauf es (für mich) ankommt: sehr klein, ästhetisch ansprechend und liefert eine gute Aufnahmequalität. Aber vor allem haben sich die Entwickler Gedanken gemacht, welche Funktionalitäten ich wirklich brauche und dafür war ich ihnen so dankbar, dass ich das Produkt gekauft habe. [...mehr] »

30.11.2009 - 10:54

Welche Marktentwicklung erwartet den Tourismus nach der Krise?


Letzte Woche habe ich anlässlich des “Tag der Innovation der Handelskammer Bozen” verschiedenen interessanten Vorträgen beigewohnt. Dabei sind mir 3 Folien aus dem Vortrag von Andreas Steinle vom Zukunftsinstitut besonders in Erinnerung geblieben. Die erste zeigte, wie sich die Nachfrage in Boom-Märkten clustert: eine Gruppe von Konsumenten zieht in Richtung “Luxus”, die zweite in Richtung “Discount”. Genau dieses Phänomen konnten wir vor der Krise beobachten. Folie 2 zeigte die Entwicklung in Krisenzeiten auf: eine relativ kleine Gruppe verbleibt im Segment “Luxus” und es gibt einen starken Drank von Konsumenten in Richtung “Discount”.

Besonders interessant fand ich dann Folie 3 die beschrieb, was nach der Krise passiert: der Großteil der Konsumenten entdeckt die “neue Mitte” und in diesem Segment konzentriert sich auch der Großteil der Nachfrage. Die neue Mitte steht für Bodenständigkeit, dem Reelen, dem Authentischen und von allem dem Preiswerten, wobei “preiswert” nicht für billig, sondern für “seinen Preis wert” steht.

Was bedeutet dies für unseren Tourismus? Zweifelsohne eine große Chance für jene Hotels, die in den letzten Jahren eine Schere zwischen “exklusiv” und “billig” beobachteten und durch ihre Position “in der Mitte” nicht die verdiente Aufmerksam erhielten. Authentizität und das Streben nach Qualität und Kundenzufriedenheit wird vermehrte Aufmerksamkeit erfahren. “Mogelpackungen” können sich möglicherweise in der Krise behaupten, stellen allerdings nach der Krise kein nachhaltiges Geschäftsmodell dar.

05.11.2009 - 15:22

Wie macht sich die Wirtschaftskrise bei den Südtiroler Hoteliers bemerkbar?


Vor einigen Wochen haben wir unsere Selected-Hotels-Kunden hinsichtlich der Auswirkungen der Wirtschaftskrise befragt. 40 dieser exklusive Hotels in Südtirol haben geantwortet. Weiters stellten wir Fragen zur Zufriedenheit mit unseren Leistungen, die Online-Buchbarkeit des Hotels und die Zusammenarbeit mit Reisemittlern.

Allgemein gesprochen hat sich folgendes Szenario abgezeichnet:

  • 1/3 der Betrieben spüren die Wirtschaftskrise – dies manifestiert sich vor allem in den intensiveren Preisverhandlungen seitens der Gäste.
  • 38% der Befragten haben noch nie mit einem Reisemittler zusammengearbeitet
  • 42% der Betriebe sind online, auf der eigenen Homepage buchbar.

Detailliertere Ergebnisse finden Sie  hier. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

02.11.2009 - 10:31

Zweitwohnungen in Südtirol


Die Südtiroler Dolomiten sind fest in italienischer Hand. In einer Astat-Analyse hat man sich der Zweitwohnungen für touristische Zwecke angenommen und hat aus der Untersuchung einige ganz interessante Ergebnisse ziehen können.

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19.10.2009 - 11:07

Bringt “Destination Governance” das Ende des “Destination Managements”?


Letzten Freitag habe ich an einer überaus interessanten Tagung in der Europäischen Akademie Bozen / eurac  teilgenommen. Ca 45 Tourismusmanager aus Südtirol, der Schweiz und Österreich sind der Einladung seitens des Institutes für Regionalentwicklung und Standortmanagement gefolgt.
Zur Diskussion stand einerseits die neue Rolle der Tourismusmanager angesichts komplexer werdenden Märkte und Produkte und zum anderen der „Wandel“ vom „Destination Management“ zur „Destination Governance“. In der aktuellen akademischen Diskussion scheint das Konzept der „Destination Governance“ das konsolidierte Buzz-Wort „Destination Management“ abzulösen. Zweiteres hatte wesentlich die Diskussionen der letzten beiden Jahrzehnte geprägt. Sehr allgemein gesprochen beschäftigte sich das Destination Management „mit der Schaffung von wettbewerbsfähigen Produkt-/Marktkombinationen durch die kooperative Etablierung von Produktentwicklungs- und Marktbearbeitungsplattformen“ (Def. Pechlaner /Weiermair in „Management von Kulturtourismus“, 2001).

Aber was ist nun neu an der „Destination Governance“?
Die steigende Komplexität der Produkte & Märkte erlaubt keine Gestaltung der Produktebene „aus einer Hand“, wie es im „Destination Management“ noch möglich schien. Also scheint ein Übergang vom „Denken in einzelnen Strukturen / Organisationen“ zum „Denken in Netzwerken unter Miteinbeziehung aller Stakeholder“ unumgänglich. Dies stellt die Tourismusmanager im Wesentlichen vor 4 neue Erfordernisse:

  1. Die Steuerung eines selbstregulierenden Destinationsnetzwerkes, das sozusagen in Eigenregie Produkte kreiert und Aktivitäten auf einzelnen Märkten eigenständig setzt
  2. Die transparente Kontrolle dieses Netzwerkes und die effiziente Kommunikation der eigenen Tätigkeit bzw. jener des Netzwerkes nach Außen (zu den Stakeholdern)
  3. Das Setzen und Überwachen von Qualitätsstandards an die sich die Akteure der Produktentwicklung halten müssen
  4. Den Umgang mit der Thematik „Resort Entwicklung“, sprich dem kooperativen Zusammenschluss von führenden Hotelbetrieben in einer Destination welche ihre Budgets bündeln und mehr oder weniger unabhängig von der DMO (Destinations Management Organisation) ihr Produkt vermarkten.

Aufgrund der Erkenntnisse dieser Tagung würde ich nicht sagen, dass Tourismusmanager ihre Destinations-Management-Büchern jetzt in den Keller verbannen müssen. Vielmehr müssen sie Ihre Bibliothek um Bücher aus 2 neuen Themen erweitern: einerseits das Thema „Corporate Governance“ (-> welche Führungs- und Kontrollysteme verwenden Konzerne) und andererseite das Thema “Führung eines Netzwerk-Unternehmens” (-> wie bewältigen /steuern Konzerne die neuen Herausforderungen der Network-Economy).

27.09.2009 - 21:07

Tourismusstatistik Südtirol: Super-August 2009


Das ASTAT (Südtiroler Statistikamt) berichtet von einem Plus von 6,8% im August 2009 im Vergleich zum selben Monat des Vorjahres … wow. Da können sich die Hotels in Südtirol wirklich freuen. Da soll mir noch jemand von Krise reden …

Ich habe in den letzten Wochen sehr unterschiedliche Meinungen seitens der Hoteliers gehört. Ich würde mal sagen, dass sich ca 50% positiv und 50% negativ über die Nächtigungszahlen im August geäußert haben. Also müssen die Hälfte der Betriebe ja Zuwächse von über 10% zu verzeichnen haben, um die Rückgänge der anderen Hälfte – die von Rückgängen sprechen – wegzumachen. Und das im Monat August, wo ich dachte, dass die Betriebe eigentlich schon knapp an der Totalauslastung arbeiten.

Stolze Leistung, falls sich diese Daten bewahrheiten. In der Presseaussendung vom ASTAT stand: “Die Daten von August sind als vorläufig zu betrachten (Deckungsgrad: 85,1%)“. Ich weiß zwar nicht genau was das bedeutet, aber es klingt ganz danach, als ob sich diese Daten noch ändern können, oder?

21.09.2009 - 8:57

ADAC Fotoreportage in Saalbach-Hinterglemm


Ganz zufällig bin ich letzten Samstag in eine ADAC Reiseführer-Fotoreportage gekommen. Wir waren in Saalbach-Hinterglemm und wollten eigentlich die neue X-Line am Schattberg unter die Räder nehmen, aber schlussendlich kam es dann ganz anders.

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16.09.2009 - 8:46

Schluss mit Texten für die Suchmaschinen?


Nach ein paar Urlaubstagen bin ich mehr oder weniger munter wieder zurück im Büro und hab heute Zeit gefunden, meine RSS-Feeds zu Durchforsten. Dabei bin ich auf einen Artikel gestoßen, der die zukünftigen Ranking-Faktoren behandelt. Fazit des Beitrags – wenn ich ihn nun richtig verstanden habe: das Besucherverhalten entscheidet in Zukunft maßgeblich das Ranking einer Website.

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10.08.2009 - 18:23

Italiens Tourismusbudget halb so hoch wie jenes von Österreich


Durch Zufall bin ich heute auf eine interessante Zahl in einem Artikel gestossen: das ENIT (italienisches Tourismusamt) verfügt im Jahr 2009 über ein Gesamtbudget von 28 Millionen € (wovon 16 Mio rein in Struktur- und Personalspesen fliessen). 2008 waren es noch 48 Millionen. Im Vergleich dazu wendet die Österreich Werbung 2009 über 50 Millionen € auf. Gleichzeitig verkündet Ministerpräsident Berlusconi, dass der Anteil des Tourismus am BIP innerhalb von 4 Jahren von den derzeitigen 12% auf 20% steigen soll.

Noch ein Vergleich: 2008 hat Südtirol 8 Millionen € rein für Marketingaktivitäten aufgewendet ….