15.07.2010 - 13:51

Die Marke Südtirol


So dann melde ich mich mal wieder als Gastautor. Schon einige Zeit her, daß ich hier was geschrieben habe. Und heute gibt es eigentlich nur zwei Links

Das Thema ist die Marke Südtirol aus Anlass zweier Zeitungsberichte aus Tageszeitung Dolomiten und Alto Adige. (übrigens lustig das die Dolomiten nur kurz berichtet, und das italienische Blatt eine halbe Seite widmet ;) )

Laut den Artikeln ist die Marke Südtirol registriert. Man darf gespannt sein wohin die Reise geht mit dem Markennamen Südtirol.

Spannende Konstellation…

02.07.2010 - 10:37

Kleiner Tipp für Wanderfreunde


Das Wandern ist des Müllers Lust… Südtirol ist eine der beliebtesten Wanderregionen Europas, v. a. für Urlauber aus dem gesamten deutschsprachigen Raum!

Somit stellt sich automatisch auch die Frage:  Wo informiere ich mich über meinen Wanderurlaub?!

Für Wanderungen in Südtirol gibt es, wie ich finde, eine ziemlich gute Website: www.diewanderer.it – mit Insidertipps und Erfahrungsberichten von Wanderern für Wanderer. Grundsätzlich gibt es solche Portale ja wie Sand am Meer. Das gute ist, dass man hier endlich mal WAHRE Geheimtipps von richtigen Wanderexperten bekommt, auch Touren, die nicht jeder kennt.

Dazu gibt es sehr viele 360°-Panoramafotos und –Hotelaufnahmen, die dem Besucher gute Eindrücke von den Gegebenheiten vor Ort vermitteln. So wächst die Vorfreude auf den nächsten Wanderurlaub.

Durch die Google-Maps Schnittstelle kann man sich auch einfach Spaziergänge oder Wandertouren mit Wegbeschreibung und Fotos ausdrucken. Außerdem gibt es auch einen Web-Shop, wo man „klassische“ Wanderkarten bestellen und heimliefern lassen kann.

Ich werde demnächst mal auf eine Südtiroler „Weinsafari“ gehen ;-) Proscht!

24.06.2010 - 15:42

Hotelbuchung – Achtung vor Betrüger


Ein dicker Scheck freut wohl jeden :)   Doch Achtung: einge sind gefälscht! Die Masche finden wir nicht nur bei Online Shops sondern auch bei Hotelbuchungen: z.B für die Reservierung eines Hotelzimmers oder einer Ferienwohnung per Internet senden Betrüger einen zu hoch ausgestellten Scheck und fordern dann um die Überweisung der Differenz.
Erst im Nachhinein stellt sich dann heraus, dass der Scheck des „Kunden“ eine Fälschung war.
Wir sprechen hier nun eine dringende Warnung an alle Hotels aus.
Ein sogenannter „Buck Allen“ versendet Anfragen an Südtiroler Betrieben. Sobald es zu einer Buchung kommt, verweist er darauf hin, dass er die Buchung vorab mittels Scheck bezahlen möchte.
Nach einigen Tagen wird der Hotelier unter undurchsichtigen Gründen darum gebeten, nur einen Teil des Betrages wieder zurückzusenden. So wird der Hotelier den bereits zurücküberwiesenen Betrag nicht mehr sehen, und Gäste werden auch keine kommen.
Achtung wenn Sie solch eine Reservierungsanfrage bekommen!
Das Mail einer versuchten Geldüberweisung mit betrügerischen Absichten:

betrug1

14.06.2010 - 16:56

SMG Forum 2010 & Probleme beim Duschen


Am 10.06.2010 fand in Bozen das jährliche Forum der Südtirol Marketing Gesellschaft statt.  Im Mittelpunkt der diesjährigen Veranstaltung stand ein Blick in das Jahr 2021 und das Thema Einfachheit. Den Blick in die Zukunft wagte der Zukunftsforscher Niels Müller, der die Besucher im Rahmen eines äußerst spannenden Vortragen von Media 1.0 in das Zeitalter von Media 5.0 führte, wo Mensch und Technologie verschmelzen. Einen Auszug aus einem ähnlichen Vortrag von Herrn Müller finden Sie hier. Als zweiter Referent sprach SMG-Chef Christoph Engl über das Thema Einfachheit. Sein Vortrag war sehr ausführlich und verfolgte das Ziel, die teilnehmenden Touristiker  dazu zu animieren, in der Produktentwicklung auf die Themen Einfachheit, Natürlichkeit und Authentizität zu bauen. Weg vom MickeyMouse-Teller auf der Speisekarte und dem Plastikweihnachtsmann vor dem Geschäft, hin zum Natürlichen und zur gelebten Authentizität. Die schriftliche Version des Vortrages von Christoph Engl finden Sie hier. Insgesamt eine spannende und stimmige Veranstaltung, bis auf das Abschiedsgeschenk: ein Gummibänder-Knäuel – sicherlich nützlich, aber nicht gerade der Inbegriff für Natürlichkeit. Dennoch danke :)

Apropos Einfachheit: übers Wochenende war ich in einem Hotel am Gardasee und konnte miterleben, wie einem Gast das Leben unnötig erschwert werden kann. Eigentlich haben wir uns im Hotel superwohl gefühlt (Hotel Caesius Therme … kann ich nur empfehlen). Allerdings war das Duschen äußerst kompliziert und ein Anruf an der Rezeption war notwenig um zu erfahren wie ich den Wasserstrahl vom Wasserhahn auf den Duschkopf verstellen konnte. Hier das Video dazu.

19.02.2010 - 11:06

Angebotsgruppen und Tourismusorganisationen: Freunde oder Feinde


Zugegebenermaßen ist der Titel etwas polarisierend, birgt aber auch ein gutes Stück Wahrheit in sich. Auch in der akademischen Diskussion liest man häufig vom Resortmanagement (Zusammenschluss von ähnlichen Hotels, meist rund um ein Thema) als Gegenpol zum Destinationsmanagement (Vermarktung einer gesamten Region/eines Ortes mit sämtlichen Betrieben, egal ob klein oder groß). Wen’s interessiert, der kann diesbezüglich auch meinen Post “Bringt Destination Governance das Ende des Destination Managements” lesen.

Fakt ist, dass beide “Vermarktungskanäle” das beschränkte Marketingbudget der Hotels anzapfen. Fakt ist auch, dass es eine immer größer werdende Anzahl an Angebotsgruppen oder Hotelkooperationen gibt und dass sich immer mehr Tourismusvereine beschweren, dass sie Mitglieder verlieren. Vor allem wenn die austretenden Betriebe große Hotels sind, macht sich das beim Budget des Tourismusvereins stark bemerkbar. In diesem Zusammenhang könnte man auch in Frage stellen, ob das derzeitige Finanzierungssystem der Tourismusvereine angebracht sei, da der lokale Tourismusverein zu stark vom Wohlwollen seiner Mitglieder abhängt, aber in diese Diskussion möchte ich mich gar nicht weiter einbringen. [...mehr] »

09.02.2010 - 17:29

Auf Staatskosten in den Urlaub


Das Südtiroler Nachrichtenportal STOL berichtet heute über eine Initiative des italienischen Staat, die auch schlechter situierten Familien einen Urlaub in den Bergen oder am Meer ermöglichen soll. Der Staat verteilt Urlaubsgutscheine, wobei sich der Staatsbeitrag je nach Familieneinkommen staffelt. Über ein Formular im Internet (http://sportello03.buonivacanze.it/) kann jeder errechnen ob und in welcher Höhe er/sie in den Genuss eines Beitrages kommen kann. Gleichzeitig können sich interessierte Beherberungsbetriebe über die Seite www.buonivacanze.it anmelden, falls sie an einer Teilnahme am Projekt interessiert sind. 5 Millionen Euro sind zunächst für die Intiative vorgesehen – first come, first serve lautet dabei die Devise. Ausserdem gelten die Gutscheine nur für Urlaube im Inland – ein Aufenthalt in der eigenen Gemeinde ist dabei ausgeschlossen :)

Ich bin neugierig wie das Vorhaben ankommen wird. Ich denke die Möglichkeit wird sicherlich genutzt werden und die Teilnahme für einen Hotelbetrieb könnte durchaus interessant sein. Die Gutscheine müssen innerhalb 30.6.2010 eingelöst werden.

15.01.2010 - 10:26

Südtirol die erfolgreichste Hotel-Region bei Holidaycheck


Mit Interesse habe ich heute morgen einen Artikel in der Tageszeitung Dolomiten gelesen und vernommen, dass 8% der weltweit beliebtesten Hotels in Südtirol angesiedelt sind. Besonders erfreut hat mich der Umstand, dass ich 4 dieser 12 prämierten Hotels zu meinen Kunden zählen darf: das Berghotel Zirm, das Hotel Ritterhof , das Hotel Andreus und das Berhotel Sexten. Vorausgeschickt, dass ich felsenfest überzeugt bin, dass in diesen 4 Betrieben Hotellerie auf höchstem Niveau geboten wird, hat mich die weltweite Verteilung der Auszeichnung doch etwas überrascht. [...mehr] »

15.12.2009 - 11:41

Neues Falkensteiner Hotel in Reischach


Gestern haben Othmar Michaeler, Erich Falkensteiner und zwei Architekten ihr neues Falkensteiner Hotelprojekt während der Gemeinderatsitzung in Bruneck vorgestellt. Das 4 Sterne S Hotel soll innerhalb 2011 in Reischach verwirklicht werden.

Die Vorstellung eines Hotelprojekts in einer Gemeindestube stellt in Südtirol ein Novum dar und ist wohl vor allem deshalb passiert, weil die Falkensteinergruppe 2 Gemeinderäte in eine Projektkommission miteingebunden hat und sie somit aktiv bei der Planung und der Auswahl des Siegerprojektes mitreden lies.

Wozu nun der ganze Aufwand?

Nun, bei dem neuen Falkensteiner Hotel handelt es sich um ein zumindest für Reischach riesiges Projekt. Zwischen Diskothek Pinè und Bachlerhof soll ein Hotel mit 99 Zimmern und 198 Betten entstehen. Der Wellnessbereich wird um die 1800 qm groß. Man setzt auf Aktivurlauber und Wellnessjünger und zu 10 Prozent auf Seminartourismus. Das Hotel soll das ganze Jahr über in Betrieb sein. Man wünscht sich im Dorf und in der Stadt eine positive Einstellung  zum Projekt und hat sich für weitmögliche Transparenz bei der Planung entschieden. [...mehr] »

03.12.2009 - 12:04

Produktinnovation: weniger ist manchmal mehr!


In den vergangenen Jahrzehnten erfolgte  Produktinnovation fast ausschließlich durch die Erweiterung der Produkte mit neuen Funktionalitäten. So wurden Mobiltelefone mit immer neuen Funktionalitäten ausgestattet und das Leistungsspektrum von Tourismusdienstleistern ständig erweitert. Fast immer bedeutete diese Produkterweiterung eine Preiserhöhung und auch eine komplexere Bedienung des Produktes. Aber es geht auch anders: vor einigen Wochen habe ich mir einen Camcorder der Marke „Flip” (Flip Ultra HD) zugelegt und dafür ca. 200 € bezahlt. In diesem Preissegment bewegen sich die meisten Einsteigermodelle für digitale Videokameras. Das Besondere daran: diese Videokamera kann fast nix und hat schätzungsweise ¼ der Funktionalitäten der Mitbewerber. Sie hat aber worauf es (für mich) ankommt: sehr klein, ästhetisch ansprechend und liefert eine gute Aufnahmequalität. Aber vor allem haben sich die Entwickler Gedanken gemacht, welche Funktionalitäten ich wirklich brauche und dafür war ich ihnen so dankbar, dass ich das Produkt gekauft habe. [...mehr] »

30.11.2009 - 10:54

Welche Marktentwicklung erwartet den Tourismus nach der Krise?


Letzte Woche habe ich anlässlich des “Tag der Innovation der Handelskammer Bozen” verschiedenen interessanten Vorträgen beigewohnt. Dabei sind mir 3 Folien aus dem Vortrag von Andreas Steinle vom Zukunftsinstitut besonders in Erinnerung geblieben. Die erste zeigte, wie sich die Nachfrage in Boom-Märkten clustert: eine Gruppe von Konsumenten zieht in Richtung “Luxus”, die zweite in Richtung “Discount”. Genau dieses Phänomen konnten wir vor der Krise beobachten. Folie 2 zeigte die Entwicklung in Krisenzeiten auf: eine relativ kleine Gruppe verbleibt im Segment “Luxus” und es gibt einen starken Drank von Konsumenten in Richtung “Discount”.

Besonders interessant fand ich dann Folie 3 die beschrieb, was nach der Krise passiert: der Großteil der Konsumenten entdeckt die “neue Mitte” und in diesem Segment konzentriert sich auch der Großteil der Nachfrage. Die neue Mitte steht für Bodenständigkeit, dem Reelen, dem Authentischen und von allem dem Preiswerten, wobei “preiswert” nicht für billig, sondern für “seinen Preis wert” steht.

Was bedeutet dies für unseren Tourismus? Zweifelsohne eine große Chance für jene Hotels, die in den letzten Jahren eine Schere zwischen “exklusiv” und “billig” beobachteten und durch ihre Position “in der Mitte” nicht die verdiente Aufmerksam erhielten. Authentizität und das Streben nach Qualität und Kundenzufriedenheit wird vermehrte Aufmerksamkeit erfahren. “Mogelpackungen” können sich möglicherweise in der Krise behaupten, stellen allerdings nach der Krise kein nachhaltiges Geschäftsmodell dar.