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16.01.2012 - 12:47

Kein Massentourismus sondern eine Masse von “Tourismen”


Wikipedia sagt,  das Wort Tourismus hat keine Mehrzahl. Eigentlich schade, denn der Tourismus hätte aufgrund seiner vielfältigen  Ausprägungen die Mehrzahl dringend notwendig. Vor allem in den letzten Jahren ist das Angebot von touristischen Leistungen um einiges facettenreicher geworden. Was früher als eine Nische betrachtet wurde ist mittlerweile “Masse” geworden und stellt mittlerweile schon einen Überbegriff für ein viel breites Spektrum an Angeboten dar. Am einfachsten lässt sich dieser Sachverhalt beim Thema “Wellnessurlaub” erklären. Früher stand dieser Begriff für ein Hotel mit Schwimmbad, 2-3 Saunen, einem Whirlpool und vielleicht einem Solarium und/oder einem Fitnessraum. Heute stellt “Wellnessurlaub” einen Überbegriff für eine Vielzahl an unterschiedlichen Ausprägungen dieses Themas dar: Medical Wellness, physische Wellness, psychologische Wellness, Yogaurlaub, gesund bleiben (Prävention), gesund werden (Therapie), Dieturlaub und viele andere mehr. Häufig finden wir auch schon Angebote für ganz konkrete Probleme und Lebenslagen wie beispielsweise “Behandlung von Burn-Out-Syndrom”, Beziehungsproblemen usw. Auch scheint mir das Thema “Spiritualität” angebotsmäßig unterbesetzt zu sein. Dabei ließen sich rund um das Thema Körper, Geist, Seele, Glauben sehr interessante Angebote entwickeln. Weitere Vorteile von “neuen” Themen sind auch potentielle neue Vertriebswege die auch noch nicht so überlaufen sind wie die klassischen Medien (Bsp. Katholisches Sonntagsblatt) … es muss schließlich nicht immer Lourdes sein.

Erinnern Sie sich noch als die Turnschuh-Hersteller lediglich 5-6 Modelle im Angebot hatten? Versuchen Sie heute in einen Foot Locker Store zu gehen und Sie werden sehen, dass die 4 Wände kaum ausreichen um alle verschiedenen Modelle unterzubringen. Übertragen auf den Tourismus bedeutet dies, dass Betriebe die sich immer noch auf der Metaebene befinden und rein von “Wellness” sprechen  mittelfristig sicherlich an Wettbewerbsfähigkeit verlieren werden. Für die Hauptsaisonszeiten mag dieses Metathema noch ausreichen um die Betten zu füllen, aber in den Nebensaisonen ist mehr Einfallsreichtum gefragt. Je konkreter das Angebot, desto stärker fühlt sich der potentielle Gast angesprochen und desto eher ist er/sie bereit auch außerhalb dieser Saison das Angebot wahrzunehmen und einen höheren Preis zu bezahlen.

26.05.2011 - 15:23

ACHTUNG: Fingierter Google-Mitarbeiter ruft bei Hotels an


Vor einigen Tagen habe ich eine Anruf von einem ital. Herrn namens F. P. erhalten, der sich als Google-Mitarbeiter ausgab. bei nochmaliger Nachfrage, ob er tatsächlich bei Google arbeiten würde, war er plötzlich nur mehr ein Partner von Google, der allerdings als Einziger über eine besondere Konzession seitens Google verfügt (eigentlich müsste man hier schon wieder den Hörer auflegen ;) . Man höre und staune: er darf als Einziger die erste Position in den Suchergebnissen verkaufen. Bei qualifiziertem Nachfragen gibt er zu, dass es dich um Google Adwords handel, die allerdings nicht nach der üblichen Cost-per-Click-Modalität /(CPC) verkauft werden, sondern zu einem Fixpreis – und das gibt es nur bei ihm. So würde beispielsweise die erste Position für das Keyword “Wellnesshotels Südtirol” bei einer fixen Platzierung ca. 10.000 € / Jahr kosten. Wer eine kleine Ahnung von Adwords hat versteht, dass man sich  bei diesem Budget für ein einziges Keyword diese erste Postion mindestens 3x kaufen kann – natürlich nach dem klassischen CPC-Verfahren. Hoffentlich fallen nicht zu viele Hoteliers auf diesen Schlaumeier rein ….

20.05.2011 - 15:01

Meta-Facebookwall für die Urlaubsregion Trentino


Die Urlaubsregion Trentino zählt zu unseren Hauptkunden im Bereich Facebookapplikationen. Dank der Offenheit und Experimentierfreudigkeit des Managements dieser Region können wir immer wieder neue Social-Media-Projekte umsetzen. Seit einigen Wochen ist die Meta-Facebookwall online, die wir im Auftrag dieses Kunden programmiert haben. Ziel dieser App war es, die offiziellen lokalen FB-Seiten der einzelnen Sub-Destinationen des Trentino unter eine Dachmarke zu bringen. Genau diese Funktion erfüllt die Metawall: ein grafischer Counter im oberen Bereich akkumuliert die Fans aller Seiten, darunter werden die größten Subdestinationen gelistet und ganz unten gibt es einen Mashup aller Kommentare der einzelnen aggregierten Seiten.




19.04.2011 - 17:14

Fachkongress “Tourismus im Pustertal – Quo vadis?”


Beitrag von Gastautorin Sabine Oberheinricher von www.suedtirol.com … danke Sabine :)

Gestern um 14.00 Uhr fand im Rahmen der Tipworld Messe in Bruneck/Stegen der Fachkongress “Tourismus im Pustertal – Quo vadis?” statt. Nach Grußworten des HGV betrat Oswald Leitner von des Wirtschaftsforschungsinstituts Bozen (WIFO) auf die Bühne und präsentierte Zahlen und Fakten zum Tourismus im grünen Tal. Nach diesen liege das Pustertal was Übernachtungen betrifft im Vergleich zu ganz Südtirol über dem Durschnitt. Dabei punktet das Tal in beiden Saisonen, wobei der Winter mit Sicherheit die Hauptsaison ist und die Sommersaison mitträgt. [...mehr] »

11.04.2011 - 11:01

Sind Ihre Gäste LOHAS, LOVOS oder YOLLIES?


Mit Interesse habe ich in der letzten Ausgabe von M – das Magazin für Destinationsmarketing in Südtirol den Artikel „Denn Sie wissen, was Sie wollen“ gelesen. Darin beschreibt Maria Cristina De Paoli die neuesten Erkenntnisse in der Zielgruppenforschung.

Zielgruppen sind nicht mehr was sie einmal waren. Gruppierungen wie „Jung, männlich, einkommensstark“, sind von Interessensgruppen abgelöst worden. Das Individuum, mit seinen Wünschen, Weltanschauungen, Hobbies, etc. ist in den Fokus gerückt und muss durch die für Ihn passenden Kanäle angesprochen werden.

Die Rede ist jetzt von YINDIES (jung und unabhängig  – eine gut verdienende Gruppe von 20 – 35 jährigen, für die Individualismus und ein hoher Bekanntheitsgrad wichtig ist), LOHAS (Lebensstil, der auf Gesundheit und Nachhaltigkeit setzt), LOVOS (Lebensstil, der auf freiwillige Einfachheit setzt) oder YOLLIES (jung gebliebene, gemütlich lebende Senioren mit gutem Einkommen). Für den Südtiroler Tourismus sind auf dem deutschen Markt die NANOS (Menschen die sich für Natur, Aktivität, Nachhaltigkeit und Originalität begeistern) mit über 5 Millionen potenzieller Gäste von besonderer Bedeutung. Ebenso die 3 Millionen „amici della montagna“ auf dem italienischen Markt.

Kennt man seine Zielgruppe vermeidet man Streuverluste und erreicht seine Kunden mit den richtigen Botschaften zum idealen Zeitpunkt und über die passenden Medien. Es lohnt sich also Zeit und Kreativität in die Ermittlung der eigenen Zielgruppen zu investieren.

Autorin: Cecilia La Rosa Soler, ich studiere Kommunikationswissenschaften im mehrsprachigen Kontext an der Freien Universität Bozen und absolviere im Moment ein Praktikum bei der Marketing Factory GmbH.

24.03.2011 - 9:46

Italienischer Verteidigungsminister macht Werbung für Loacker


Die Libyenkrise bringt dem Südtiroler Waffeln Hersteller Loacker unbezahlte (und unbezahlbare) TV-Werbung in der Primetime. Der italienische Verteidigungsminister Ignazio La Russa gab dem amerikanischen Oberbefehlshaber in Libyen “Locklear” mehrmals den Namen “Loacker”. Zur Freude des Südtiroler Unternehmens pointiert der TV-Moderator den Fehler mit dem Werbespruch “Loacker che bontà”.

Hinzu kommt, dass die satirische Tagesschau “Striscia la notizia” – die täglich ca 10 Millionen Zuschauer verzeichnet – gestern Abend nochmals einen Zusammenschnitt der Ausrutscher des Verteidigungsminister gezeigt hat – hier das Video .

28.02.2011 - 12:44

Ist Ihr Hotelbetrieb für das mobile Internetzeitalter gerüstet? Hier einige Fakten


Ob wir es wollen oder nicht: das mobile Internet wird das “PC-gebundene Surfen” in wenigen Jahren ablösen. Laut einer Gartner-Group-Studie wird es 2013 soweit sein. Was bedeutet das für Sie? Ganz einfach: Sie müssen davon ausgehen, dass in wenigen Jahren mehr Gäste über die Iphone- oder Android-App Ihres Betriebes oder über Ihre, auf mobile Endgeräte optimierte Webseite zugreifen. Sie haben noch keine? Dann sollten Sie sich langsam für das mobile Zeitalter rüsten. Infolge möchte ich einige Schlüsseninformationen zu diesem Thema mit Ihnen teilen (Quelle: großteils Panorama ): [...mehr] »

22.02.2011 - 10:54

Calida – Beispiel für ein Facebook-Gewinnspiel


Für unseren Kunden Calida haben wir ein Facebook-Gewinnspielapplikation entwickelt (hier ansehen und mitspielen). Laut Vorgabe des Kunden sollte sich das Gewinnspiel nicht innerhalb der Facebook-Seite, sondern auf der Webseite von Calida abspielen. Durch die Integration von Facebook-Connect konnten wir diese Vorgabe erfüllen. Wem’s aus technischer Sicht interessiert, der sollte sich das Spiel ansehen, wem nicht, der sollte zumindest bis zum 11.3.2011 mitspielen und (hoffentlich) einen der Preise gewinnen :) . Viel Glück!

15.02.2011 - 17:57

Eintreten auf eigene Gefahr – die schmutzigsten Hotels


Heute bin ich zufällig auf ein lustiges ranking von Tripadvisor gestoßen: Die schmutzigsten Hotels Europas. Besonders beeindruckend fand ich die Bewertung “Der Pool färbte sich bei jedem Regen vom Abflusswasser schmutzig-braun … “. Auch das Urteil “Dieser Ort ist nicht für Menschen geeignet” sagt einiges über das Qualitätsniveau des Hauses aus. Entsprechend tödlich für das Image des Hauses sind auch die Weiterempfehlungsraten: “95% aller Bewerter halten dieses Hotel für nicht empfehlenswert:)

01.02.2011 - 16:17

www.qwiki.com – ein neuer Weg Informationen zu “erfahren”


Zugegebenermaßen war ich ziemlich überrascht als ich erstmals diese Seite gesehen habe. Auf www.qwiki.com erleben Sie eine neue Art und Weise des Informationskonsums – das Besondere daran: diese Erfahrung ist zu 100% computergeneriert. Klicken Sie beispielsweise hier und sehen Sie, was sich die “Maschine” zu “Luis Durnwalder” zusammengereimt hat. Man erfährt sogar, dass “ each day starting from 6 a.m. [Luis Durnwalder] holds a consulting hour to which one can appear without an appointment” :) . Quelle der Informationen scheit Wikipedia zu sein. Mehr Bildmaterial erhält man bei geografischen Suchen wie beispielsweise nach Meran .