So dann melde ich mich mal wieder als Gastautor. Schon einige Zeit her, daß ich hier was geschrieben habe. Und heute gibt es eigentlich nur zwei Links
Das Thema ist die Marke Südtirol aus Anlass zweier Zeitungsberichte aus Tageszeitung Dolomiten und Alto Adige. (übrigens lustig das die Dolomiten nur kurz berichtet, und das italienische Blatt eine halbe Seite widmet )
Laut den Artikeln ist die Marke Südtirol registriert. Man darf gespannt sein wohin die Reise geht mit dem Markennamen Südtirol.
Wir haben hier in diesem Blog eigentlich noch nie über Crowdsourcing gesprochen. Die Wikipedia erklärt Crowdsourcing so: “Eine Schar kostenloser oder gering bezahlter Amateure generiert Inhalte, löst diverse Aufgaben und Probleme…” Mein Kollege der Hannes aus Nordtirol hat dazu auch schon mal einen schönen Post geschrieben.
Und es funktioniert wirklich! Ich habe vor kurzem mit meinem Logo damit gute Erfahrungen gemacht. Für mein Unternehmen, webSuccess – Internet & Marketing, habe ich auf Logotournament einen Contest (Bewerb auf Deutsch ) um 300$ eröffnet. Mit den jetzigen Dollarpreis ist es noch einmal günstiger, es wären heute 205 Euro für ein Logo. Sage und schreibe 211 Vorschläge für mein Logo habe ich erhalten. Ein normaler Grafiker kann hier mit seinen Angeboten bei 1000-1500 Euro nicht mithalten. Der Vorteil der “normalen” Grafikern ist natürlich die persönliche Note. Hier aber das Ergebnis:
Hier ein weiteres Beispiel wie man es im Tourismus nützen kann: Das Wellnesshotel Quellenhof im Passeiertal baut für sein Alpenschlössel eine neue Wellnessanlage. Nun liegen einige Vorschläge zur Namensgebung vor, wobei sich niemand recht entscheiden kann.
Es wird nun auf dem Hotelblog die Möglichkeit zur Abstimmung gegeben. Man lässt den Gast entscheiden bzw. Vorschläge einbringen. Die Aktion selber wird zusätzlich noch mit einem eigenen Newsletter an die Stammgäste, sowie über Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter) promotet.
An alle mal ein Servus. Habt ihr mich vermisst? Ich weiß – habe wenig beigetragen in der letzten Zeit auf tourismus.org.Habe viel zu tun – und das ist gut so!
Dann beschäftigen wir uns heute wieder einmal mit den Thema SEO. In Südtirol sind alle Hoteliers ganz heiß auf Suchmaschinenoptimierung. Komisch – eigentlich nur in Südtirol kommt mir vor. In Tirol ist das kein soooo großes Thema.
Viele glauben der Traffic der über die Suchanfage und Top10 Position bei “Hotel Südtirol” kommt ist kostenlos bzw. man kann dann alle weiteren Werbeinvestitionen sparen. DENKSTE!
Ich bin mit dem Berhgotel Zirm in diesen Monat auf Seite 1 mit dem Keyword Wellnesshotel Südtirol gerutscht. Die Ergebnisse sind zu noch nicht 100% konstant aber recht stabil (Google.com macht noch Kopfzerbrechen. Google.de wesentlich besser). Zwischenzeitlich war ich sogar auf Position 2-3.
Hier nun der Traffic der über dieses Key im Monat August generiert wurde.
Wenig oder? Wenn ich jetzt noch den Aufwand und Kosten in Bezug setze wäre es nie und nimmer rentabel. Na gut wenn man das Keyword bei Google Adwords kauft dann bezahlt man sicherlich um 1 Euro pro Klick. Bis jetzt habe ich mir dann 111 Euro erspart. Kein Vergleich zum Aufwand…
Und dies dazu noch alles im August! Praktisch wo Urlaubssuchen bei Google Hochkonjunktur haben.
Wir Südtiroler haben die Eigenschaft, dass wir immer denken jeder und zu jeder Zeit wird nach Südtirol gesucht. Ich kann euch gerne im Oktober nochmal die Statistik zeigen. Also wir sind nicht der Nabel der Welt – besonders bei der Urlaubssuche in Google
Soll man nun trotzdem in SEO investieren? Ja kann man! Aber bitte auf kleine Keywörter. Denn wenn man nicht unter den ersten 5 Positionen ist dann baut der Traffic schon extrem ab. Seite 2 ganz zu schweigen. Konzentriert euch auf Keywörter wie Hotel + Ort, Urlaub + Ort, praktisch immer mit einem lokalen Bezug. Da habt ihr Chancen und ist auch erschwinglich
Im Sommer 2009 ist der Startschuss für die Hotelkooperation Kronplatz-Resortgefallen. 3 Hotels der 4-Sterne Kategorie möchten enger zusammenarbeiten um sich gemeinsam stärker zu präsentieren.
Die Resonanz von den Gästen ist bisher super, sie sind hell auf begeistert und versprechen ein Wiederkommen. So gewinnt man Stammgäste! Die Grundstruktur ist gebaut, nun folgt der 2.te Schritt mit der gemeinsamen Vermarktung. Drei Hotels haben gemeinsam das dreifache Budget und können so noch effektiver werben. Mal sehen was uns alles einfällt…
Wer näheres über die Kooperation erfahren möchte, der kann sich gerne in eines der drei Hotels einbuchen. Wer die Entwicklung lieber aus der Ferne betrachtet ist auf dem Blog genau richtig. Evelin berichtet hier wöchentlichdie neuesten Ideen, Konzepte und Planungen für die Zukunft.
Ja ihr lest richtig. Der erste inoffizielle fand eigentlich schon statt. Und nunplanenwir auch einen offiziellen. Das Highlight des Jahres bleibt und wird natürlich immer der geschlossen Stammtisch am Ritten bleiben.
Am Freitag ist jeder eingeladen der sich mit Internet bzw. Marketing befasst.Geplant ist es sich monatlich einmal zu treffen um über Trends, Fakten und ähnliches zu fachsimpeln
Wo findet es statt? Am besten bei schönem Wetter im Biergarten vom Rienzbräu in Bruneck. Sollte schlechtes Wetter sein wird es nach drinnen verlegt. So gegen 20 Uhr
Wer soll daheim bleiben? Jeder der nur zum Zuhören kommt. Also wenn ihr nicht’s zu erzählen habt dann bleibt daheim. (außer es ist eine Frau )
Es hat sich bereits ein MVP aus Südtirol angemeldet. Vorhang auf für Prometeo!! Dann gehen wir zum 2.ten mal auf die Piste in Bruneck, wie es sich gehört auch zum Wurst Walta :
Können sich die Leute hier anmelden die gerne kommen möchten? Wen mehrerer Interesse haben dann reservieren wir was…
Kürzlich habe ich den Relaunch schon auf meinen Blog angekündigt. Heute ist er online, ich durfte schon vorher die Seite testen. Genau heute hat die SMG einen Vortrag über Authentizität. Mal sehen was die SMG dazu zu sagen hat bzw. ober suedtirol.info authentisch wirkt.
Die Seite wird in mehreren Phasen gestartet. Offiziell online ist das Portal dann ab Juli. Austria.info möchte sich als Reiseführer verstehen. Man sollte hier alle nötigen Informationen über die Alpenregion Informationen. Cool wäre auch wenn ich mir den Reisebericht selber zusammenstellen könnte und dann per PDF ausdrucken. Ähnlich wie bei Tripwolf. Natürlich ist hier die Herangehensweise zu einem Regionalportal zu unterscheiden – z.b: suedtirol.com. Man muss hier Leute ansprechen, die sich nicht entscheiden können ob sie in die Schweiz, Deutschland oder Österreich fahren.
In 26 Sprachen versucht man der Welt Österreich näher zu bringen. Gewaltig… man denke mal an den redaktionellen Aufwand…
In den nächsten Schritten wird auf der Seite jede Menge User Generated Content eingbaut. TripsByTips, Tripwolf, Youtube, Flickr usw… Die Österreich Werbung hat es geschafft als erste Destination mit Tripadvisor eine Kooperation einzugehen. Wie ich es verstehe werden hier nun die Hotelbewertungen von Tripadvisor hergezogen. Da hat der Holidacheck das Nachsehen, wieso würde mich interessieren… (zu deutschlastig?)
Auch bei der Navigation hat man sich Gedanken gemacht. Zuerst soll man Österreich “Entdecken”, dann “Planen” und dann “Buchen”… Sehr logisch. Der erste Punkt “Entdecken” ist toll. Hier kann man sich je nach Stimmungslage bzw. Vorlieben die schönsten Orte in Österreich ausgeben lassen. So etwas schürt Urlaubsgefühle!
Bin gespannt wohin sich der Reiseführer entwickeln wird!
Es gibt immer noch viele Hoteliers die Angst vor Holidaycheck, Tripadvisor usw. haben.
Ich versuche ihnen ständig die Angst zu nehmen! Schlechte Bewertungen können sehr hilfreich sein für die Zukunft. Auch die Meinung, dass nur “große” Mitspielen können ist ebenfalls falsch. Für jeden Urlaubstyp braucht es seine Preisklasse, und für jede Preisklasse gibt es unteschiedliche Erwartungen.
Schaffe ich es trotzdem nicht die Hoteliers von den Bewertungssystemen zu überzeugen verweiße ich auf einWidget von Tripsbytips. Auch hier ist der Grundgedanke vom Bewerten da, hat aber nur grundlegend die selbe Idee.
Die geschriebenen Bewertungen werden auf der Seite www.tripsbytips.de eingestellt. Tripsbytips ist eine Reisecommunity die von User Generated Content (UGC) lebt. Auch Hotelbewertungen gehören zum UGC
Wie funktioniert nun aber das Widget genau? Ich selber teste es beim Kronplatz-Resort. Meine Idee war es, das Widget als Qualitätstransparenz unter den 3 Betrieben einzubringen. Das Konzept funktioniert schon ganz gut, ich muss mir nur noch überlegen wie ich den Traffic auf die Seite bringe, bzw. die Urlauber zu einer Bewertung bring.
Der Clou kommt aber erst jetzt. Wie schon im Widget steht ist es nicht 100% als Hotelbewertung zu verstehen (Zufriedene Gäste schreiben . Wenn nun Gäste etwas zu einem Hotel schreiben möchten, stehen sie vor folgender Entscheidung.
Positive Kritik fließt in das Portal von TripsbyTips ein. Negative Kritik bekommt der Gastwirt als E-Mail. Zusätzlich hat man noch die Möglichkeit einige Newsletteradressen zu generieren. Super oder? Man wird aufmerksam gemacht, daß im Betrieb etwas nicht stimmt. Ansonsten wird die Bewertung (der UGC) in die Community gestellt und unterstrichen wie toll das Hotel ist. Win-Win Situation oder?
Sollte man unsicher sein mit dem Global Player Holidaycheck ( warum auch immer…), kann man hier einige “Testläufe” starten.
Die Widgets funktionieren optimal als Contentlieferant für TripByTips und tragen zusätzlich einiges zum Linkaufbau für SEO bei. Der Einbau selbst ist kinderleicht und es sind mehrere Sprachversionen verfügbar.
Beim Thema Widgets dürfte TripsByTips die Nase gegenüber Holidaycheck etwas vorne haben. Aber auch aus Konstanz darf man sich noch einiges erwarten.
Ich checke jeden Tag den Mail Account vom Berghotel Zirm. Jeden Tag ärgert es mich wieviele unseriöse Angebote in das Postfach trudeln.
Die einen verkaufen Gartenmöbel zu Preisen die es noch nie gab, die anderen garantieren die Position 1 auf Google usw… Ich weiß gar nicht wie groß die Conversion solcher Blindmailings ist. Vielleicht 0,001% ? Praktisch 0,001% “Hoteldeppen” von X fallen immer noch rein. Tolle Gleichung oder
Aber warum ich zu diesen Post komme ist ein besonderes Angebot. Also es kam nicht via E-Mail sonder per Fax!!! Das Angebot war ein Eintrag auf www.euro-hotel.com.
Fett in der Überschrift stand: Auf Platz 1 bei Google. Leider fand man erst im Kleingedruckten das Keyword. Es geht um das hartnäckige und conversionstarke Keyword “Hotelführer” Und nicht mal da schafft man es auf Nr. 1
Täglich gelangen 21.500 und 24.900 Besucher auf ihr “Portal”. Einfach das Formular zurückfaxen und man ist dabei.
Das ganze kostet 99 Euro für ein Jahr. Also es ist mehr getan wenn man das Geld nach Afrika oder in’s Erdbebengebiet Umbrien sendet.
Wer auf so ein Angebot reinfällt sollte lieber die Hände weg vom Marketing lassen, bzw. sich von externen vermarkten lassen. Oder man hat so ein gutes Herz und sieht die 99 Euro als Spende für das Unternehmen mit dem tollen Portal. Jeder soll seine Chance bekommen
Was denken sich solche Unternehmen wenn sie so ein Produkt auf den Markt werfen. Herrscht keine Scham wenn man das Produkt präsentiert? Handelt es sich um ein Übermaß an Naivität oder doch Abzocke???
In diesem Blog geht es um die zukünftige Entwicklung des Tourismus in Südtirol. Der Schwerpunkt liegt dabei auf vier verschiedenen Gebieten: Webmarketing, Trends und Daten, Tourismus in Südtirol und einem allgemeinen Bereich. Zu jedem dieser vier Themengebiete werden wir regelmäßige Infos, Kommentare, Rezensionen, Links und noch vieles mehr posten. Na dann
...viel Spaß beim lesen und bloggen!