Archiv für April, 2009
24.04.2009 - 14:45
Diesen tollen Link habe ich von Frau Richcorner erhalten!
http://www.ichmussrauss.com

Worum geht es?
DERAG Hotel and Living biete Spezialpakete für Männer an, die nach dem Beziehungskrach mit der Frau eine Bleibe suchen
(ich finde das Videointro spitze!)
Was wird geboten?
Natürlich alles was Männer brauchen und wollen
- Ein kühles Six-Pack liegt im Kühlschrank bereit.
- Das Pay-TV ist bereits freigeschaltet.
- Der Room-Service wartet auf Ihren Anruf.
- Die Telefonnummer eines Scheidungsanwalts liegt neben dem Telefon parat.
- Und zu guter Letzt genießen Sie eine Zigarre, die wir Ihnen ebenfalls bereits auf das Zimmer gebracht haben.
Super! Da bekommt Hotel Mamma richtig Konkurrenz.
Natürlich hat die Hotelkette auch “normale” Urlaubsangebote.
22.04.2009 - 10:22
Jedes Unternehmen das sich mit Print, Medien, Marketing und Werbung beschäftigt, hat schon lange auch das Web für ihr Portfolio entdeckt.
Ein Homepage ins Internet zu stellen ist natürlich keine Hexerei. Aber es gehört einiges mehr dazu, als ein Screendesign und etwas HTML. Was ist mit Usability, Anfragenmanagment, SEO, Beratung etc…
Mir stellt es immer die Nackenhaare hoch wenn z.b. Tourismusdestinationen ihre Webseite einem Grafiker in die Hang geben. Also Grafiker sollen Grafik und Print machen, IT – Unternehmen sollen sich um die Umsetzung kümmern.
Ich habe heute ein tolles Poster von Bytes zugesendet bekommen:

Das Bild ist abgeschnitten. Wenn ihr den ganzen Eisberg sehen wollt dann klickt hier…
Wer sich mit Design und Content begnügt der kann sich den Click sparen
Das Poster kommt übrigens von der Internetagntur Lightwerk.
20.04.2009 - 12:34
Social media hat sehr viel mit Web2.0 zu tun. Diese Begriffe nun zu erklären dürfte etwas größeren Umfang benötigen. Lest einfach bei Wiki nach, wenn diese Buzzwörter noch keine Begriffe sind
Hier habe ich eine sehr gute Grafik von “Tips form the T-List” gefunden, die aufzeigt was ein Hotel in seinem Social-Media-Marketing alles verfolgen bzw. machen sollte.
Einfach auf das Bild klicken um es zu vergrößern

Alle diese Tätigkeiten führen dazu, daß das Hotel zu einem Begriff bzw. zu einer Marke in der Travelcommunity kommt. Weiter positive Effekt davon sind die Multiplikatoren. Viele neue entstehende Portale greifen auf solche Dienste zurück, bzw. nützen bei der Portalentwicklung die Travelcommunity. Und ohne eine Zutun ist man plötzlich wieder auf Plattformen online, von denen man vorher vielleicht gar nicht’s gewusst hatte.
Erst gestern hatte ich eine Diskussion über Flickr. Ein Gastwirt möchte nicht, daß die ganzen Hotelbilder auf Flickr raufkommen. Er glaubt es wird zu viele Probleme geben mit seinen Gästen die das nicht möchten. Nun stellen wir alle Bilder auf seine Homepage rauf. Auf Flickr kommen nur aussortierte.
Ich selber bin immer der Typ der diesen Diensten alles zum Fressen vorwirft. Alles was wir haben soll in die Weiten des Internets. Probleme wegen Privacy hatten wir bis jetzt noch nie…
17.04.2009 - 16:50
Vor einigen Jahren haben einige Freunde und ich ein Netzwerk namens Südstern geschaffen mit dem Ziel, Südtiroler in der ganzen Welt zu vernetzen. Seit heute
haben wir ein digitales 3D-Magazin für unsere “Südsterne” (hier geht’s zum Magazin)
Geschaffen wurde dieses Medium von den Firmen Blogform und Springbook. Könnte auch für den Tourismus eine Idee sein …
16.04.2009 - 14:46
Diesen Tipp gebe ich nun, weil ich in letzter Zeit immer wieder das selbe erlebt habe. Mit dem Tipp erfinde ich nun die Welt nicht neu, aber nehmt ihn, liebe Hoteliers, zu Herzen
Es geht um Passwörter. Wir bekommen immer wieder Mails oder Anrufe weil unsere Kunden die Passwörter vergessen haben. Natürlich kein Problem, wir senden die Daten gern zu. Heute hat man für nahezu jede Zusammenarbeit einen eigenen Zugang mit Passwort. Die meisten Kunden machen den Fehler, und vertrauen auf den Automatismus vom Explorer, der Ihnen immer wieder die Passwörter ausfüllt.
Viele machen sich nun aber nicht Gedanken, was passiert wenn man seinen PC wechselt, Windows neu installiert, oder ähnliches. Alles weg und man muss seine ganzen Partner nochmals kontaktieren um an die Passwörter zu kommen. Umständlich, und kostet auch viel Zeit.
Ich gebe jedem den Tipp ein Datei in Excel anzulegen, mit der Internetadresse, Benutzernamen und Passwort. Natürlich gehört die Datei gepflegt. Der Aufwand ist minimal und man hat seine Zugangsdaten aufgeräumt.
Wie sollte nun aber ein Password sein? Also mehrere Buchstaben sind von nöten. Am besten mit Groß- und Kleinbuchstaben sowie Zahlen oder Sonderzeichen. Super wäre, wenn pro Zugang ein anderes Passwort benutzt wird. Ist aber nur schwer vorstellbar. Einfach bei wichtigen Zugängen mit den Passwörtern variieren. Bei anderen (eher unwichtigen) Accounts könnt ihr gerne die selben benutzen. Hier ein Link, der ausführlich erklärt wie das perfekte Passwort aussieht.
08.04.2009 - 9:02
Kennen Sie Travel IQ? Die Suchmaschine für Ihren Urlaub sucht nach den besten Angebote für Flüge, Unterkünfte sowie Mietwagen.
Sind Sie auf der Suche nach einen Flug nach Barcelona? Einfach das Formular ausfüllen und schon werden von den verschiedensten Airlines die Flüge angeboten. Sehr komfortabel… Gut gelöst ist dabei auch die Kombination von verschiedenen Fluglinien. Es können Flugtickets mit Hin- und Rückflüge verschiedener Airlines gebucht werden.
Bei der Hotelbuchung werden HRS, booking, venere, und wie sie alle heißen, abgefragt. Dazu sind die einzelnen Unterkünfte noch verortet in der Google-Map. Die neue Zusammenarbeit mit Holidaycheck rundet die Suchmaschine ab.
Jetzt kenne ich den Preis, den Standort, sowie die Meinungen über das Hotel. Im Prinzip brauche ich die Homepage der Unterkunft nicht mehr besuchen.
Alles in allem eine sehr gelungen Seite, die Sie bei der nächsten Urlaubsbuchung besuchen sollten.

07.04.2009 - 8:31
Letzten Freitag habe ich anlässlich der Globe09 in Rom einem Vortrag von Josep Ejarque beigewohnt. Der gebürtige Spanier ist einer der führenden Tourismusexperten in Italien. Der Vortrag war “leider” so spannend, dass ich mir nicht die Zeit nehmen wollte Notizen zu machen. Die wenigen Gedankensplitter die eine Woche in meinem Kopf überlebt haben, möchte ich mit Euch teilen:
- Destinationstourismus vs. “Motivationstourismus”: Der moderne Gast sucht leisure, landscape und learning. Er ist auf der Suche nach einer fesselnden Erfahrung und dabei rückt die Destination immer mehr in den Hintergrund. Die Tourismusmanager müssen in der Lage sein ein “Bündel von konkreten Gründen” zu bieten, weshalb der Gast eine bestimmte Destination besuchen sollte. Zu sagen “bei uns ist es am Schönsten” oder “bei uns können Sie ihre Seele baumeln lassen” ist dabei sicherlich zu wenig.
- 6Ps anstatt 4Ps im Marketing: Was früher die 4Ps waren, sind heute die 6Ps – Personalisierung, Peer-to-peer, Prozesse, performance, partecipazione (Teilnahme des Gastes an der Produktentwicklung) und predizione (Voraussicht, Vorwegnahme von Entwicklungen). Zu sagen, dass die 4Ps nun obsolet wären, wäre natürlich übertrieben. Wichtig ist allerdings auch diese genannten Faktoren zu berücksichtigen.
- Consumer vs. Prosumer: Was früher ein passiver Konsument war, ist heute ein bestimmender Akteur. Der moderne Konsument bastelt sich sein Produkt selbst, beeinflusst aktiv weitere Konsumenten und nimmt sogar an der Weiterentwicklung des Produktes teil
- Dis-Intermediation vs Re-Intermediation: Es gab Zeiten wo man geglaubt hat, dass es in Zukunft keine Banken, keine Buchhandlungen und keine Reisebüros mehr geben würde. Das Internet würde dank einer einfachen Webseite einen direkten Zugang zum Kunden bieten und die Wertschöpfungskette würde sich auf zwei Player reduzieren – den Hersteller und den Konsumenten. Was wir heute erleben ist eine Re-Intermediation. Neue Akteure, allen voran OLTAs (Online Travel Agencies wie expedia, priceline, opodo oder lastminute) dominieren den Markt. Die Verhandlungsstärke dieser Akteure wird in Zukunft weiter wachsen und die großen Gewinner werden nicht jene sein die das Produkt in der Hand haben (Bsp Hotelliers) sondern , vielmehr jene die den Kunden in der Hand haben. Aktuell werden ca. 34% der Buchungen über OLTAs generiert.
So …. mehr ist in meinem Kopf leider nicht hängen geblieben … das Alter macht sich langsam bemerkbar. Gerne können frischere Köpfe diese Liste von wichtigen Trends ergänzen
03.04.2009 - 7:28
Mit 7 unserer Mitgliedsbetrieben der Selected Hotels waren wir bei der Reisemesse MITT – Moscow International Travel & Tourism Exhibition – die größte und bekannteste Tourismusmesse in Russland vom 18.03.09 bis 21.03.09 anwesend.
Mehr als 3.000 Aussteller aus 120 Ländern präsentierten sich! Wir trafen ein riesengroßes und auch ziemlich modernes Expogelände an. Die ersten 2 Tage waren dem Fachpublikum reserviert – welches gut vertreten war. Die beiden letzten Messetage waren auch für das breite Publikum zugänglich. Im Gespräch mi t anderen Ausstellern hat sich herausgestellt, dass das breite Publikum im Vergleich zum Vorjahr etwas rückläufig war.
Anlass: Einerseits starkes Interesse der Hoteliers den russischen Markt anzusprechen, andererseits die Tatsache, dass immer mehr russische Touristen in Südtirol Ihren Urlaub verbringen.
Erkenntnisse:
- Eine Zusammenarbeit mit Touroperator wird für die kommenden 3 Jahre unvermeidbar sein
- Russische Incoming Agenturen bieten Online Booking mit Schnittstelle zur Datenbank, z.B. für freie Zimmerabfrage (xml Anbiendung)
- Immer mehr russische Touristen suchen alternative Urlaubsdestination (d.h. Türkei und Ägypten sind langsam out)
- Bildung einer wohlhabenden und reiselustigen Mittelschicht
- Italien als Skigebiet liegt nach Österreich und Frankreich an 3. Stelle
- Zurzeit sind die Favoriten der Russen das Fassatal (57.524 Nächtigungen) und das Grödnertal (39696 Nächtigungen) und Cervinia (24.797 Nächtigunge)
- Der russische Tourist sucht ständig Abwechslung, d.h. er ist nicht an einer Destination gebunden. Neue Destinationen wie Kronplatz oder Alta Badia könnten möglicherweise die nächsten Urlaubsdestinationen russischer Touristen sein.
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