15.01.2010 - 10:26

Südtirol die erfolgreichste Hotel-Region bei Holidaycheck


Mit Interesse habe ich heute morgen einen Artikel in der Tageszeitung Dolomiten gelesen und vernommen, dass 8% der weltweit beliebtesten Hotels in Südtirol angesiedelt sind. Besonders erfreut hat mich der Umstand, dass ich 4 dieser 12 prämierten Hotels zu meinen Kunden zählen darf: das Berghotel Zirm, das Hotel Ritterhof , das Hotel Andreus und das Berhotel Sexten. Vorausgeschickt, dass ich felsenfest überzeugt bin, dass in diesen 4 Betrieben Hotellerie auf höchstem Niveau geboten wird, hat mich die weltweite Verteilung der Auszeichnung doch etwas überrascht. [...mehr] »

15.12.2009 - 11:41

Neues Falkensteiner Hotel in Reischach


Gestern haben Othmar Michaeler, Erich Falkensteiner und zwei Architekten ihr neues Falkensteiner Hotelprojekt während der Gemeinderatsitzung in Bruneck vorgestellt. Das 4 Sterne S Hotel soll innerhalb 2011 in Reischach verwirklicht werden.

Die Vorstellung eines Hotelprojekts in einer Gemeindestube stellt in Südtirol ein Novum dar und ist wohl vor allem deshalb passiert, weil die Falkensteinergruppe 2 Gemeinderäte in eine Projektkommission miteingebunden hat und sie somit aktiv bei der Planung und der Auswahl des Siegerprojektes mitreden lies.

Wozu nun der ganze Aufwand?

Nun, bei dem neuen Falkensteiner Hotel handelt es sich um ein zumindest für Reischach riesiges Projekt. Zwischen Diskothek Pinè und Bachlerhof soll ein Hotel mit 99 Zimmern und 198 Betten entstehen. Der Wellnessbereich wird um die 1800 qm groß. Man setzt auf Aktivurlauber und Wellnessjünger und zu 10 Prozent auf Seminartourismus. Das Hotel soll das ganze Jahr über in Betrieb sein. Man wünscht sich im Dorf und in der Stadt eine positive Einstellung  zum Projekt und hat sich für weitmögliche Transparenz bei der Planung entschieden. [...mehr] »

09.12.2009 - 13:16
Kategorie:  Allgemein

Wellness in der Commodity-Falle


Seien wir ehrlich: Wellness wie wir es bisher kennen lockt mittlerweile kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervor. Weshalb auch? Ich beispielsweise gehe einmal wöchentlich in die öffentliche Sauna in Brixen und finde dort ein Produkt vor das zweifelsohne mit eine schönen 4-Sterne-Hotel konkurrieren kann. Wieso sollte ich dann einen Wellness-Urlaub suchen? Der Mensch sucht im Urlaub das “Aussergewöhnliche”, möchte aber gleichzeitig das “Gewohnte” nicht missen. Nur wer das “Aussergewöhnliche” findet wird den Freunden begeistert vom Urlaub erzählen und auch noch einen zweiten Urlaub in diesem Hotel verbringen wollen.  [...mehr] »

03.12.2009 - 12:04

Produktinnovation: weniger ist manchmal mehr!


In den vergangenen Jahrzehnten erfolgte  Produktinnovation fast ausschließlich durch die Erweiterung der Produkte mit neuen Funktionalitäten. So wurden Mobiltelefone mit immer neuen Funktionalitäten ausgestattet und das Leistungsspektrum von Tourismusdienstleistern ständig erweitert. Fast immer bedeutete diese Produkterweiterung eine Preiserhöhung und auch eine komplexere Bedienung des Produktes. Aber es geht auch anders: vor einigen Wochen habe ich mir einen Camcorder der Marke „Flip” (Flip Ultra HD) zugelegt und dafür ca. 200 € bezahlt. In diesem Preissegment bewegen sich die meisten Einsteigermodelle für digitale Videokameras. Das Besondere daran: diese Videokamera kann fast nix und hat schätzungsweise ¼ der Funktionalitäten der Mitbewerber. Sie hat aber worauf es (für mich) ankommt: sehr klein, ästhetisch ansprechend und liefert eine gute Aufnahmequalität. Aber vor allem haben sich die Entwickler Gedanken gemacht, welche Funktionalitäten ich wirklich brauche und dafür war ich ihnen so dankbar, dass ich das Produkt gekauft habe. [...mehr] »

30.11.2009 - 10:54

Welche Marktentwicklung erwartet den Tourismus nach der Krise?


Letzte Woche habe ich anlässlich des “Tag der Innovation der Handelskammer Bozen” verschiedenen interessanten Vorträgen beigewohnt. Dabei sind mir 3 Folien aus dem Vortrag von Andreas Steinle vom Zukunftsinstitut besonders in Erinnerung geblieben. Die erste zeigte, wie sich die Nachfrage in Boom-Märkten clustert: eine Gruppe von Konsumenten zieht in Richtung “Luxus”, die zweite in Richtung “Discount”. Genau dieses Phänomen konnten wir vor der Krise beobachten. Folie 2 zeigte die Entwicklung in Krisenzeiten auf: eine relativ kleine Gruppe verbleibt im Segment “Luxus” und es gibt einen starken Drank von Konsumenten in Richtung “Discount”.

Besonders interessant fand ich dann Folie 3 die beschrieb, was nach der Krise passiert: der Großteil der Konsumenten entdeckt die “neue Mitte” und in diesem Segment konzentriert sich auch der Großteil der Nachfrage. Die neue Mitte steht für Bodenständigkeit, dem Reelen, dem Authentischen und von allem dem Preiswerten, wobei “preiswert” nicht für billig, sondern für “seinen Preis wert” steht.

Was bedeutet dies für unseren Tourismus? Zweifelsohne eine große Chance für jene Hotels, die in den letzten Jahren eine Schere zwischen “exklusiv” und “billig” beobachteten und durch ihre Position “in der Mitte” nicht die verdiente Aufmerksam erhielten. Authentizität und das Streben nach Qualität und Kundenzufriedenheit wird vermehrte Aufmerksamkeit erfahren. “Mogelpackungen” können sich möglicherweise in der Krise behaupten, stellen allerdings nach der Krise kein nachhaltiges Geschäftsmodell dar.

24.11.2009 - 11:33
Kategorie:  Allgemein

Kummerkasten Gästebuch


Auf suedtirol.ch habe ich einen - zugegebenermaßen recht grantigen - Post über die leidige Gästebuch-Diskussion “Sessellift contra Gondel” auf kronplatz.com veröffentlicht und darin recht böse gesagt, dass ewige “Sumperer” von mir aus auch daheim bleiben können. [...mehr] »

05.11.2009 - 15:22

Wie macht sich die Wirtschaftskrise bei den Südtiroler Hoteliers bemerkbar?


Vor einigen Wochen haben wir unsere Selected-Hotels-Kunden hinsichtlich der Auswirkungen der Wirtschaftskrise befragt. 40 dieser exklusive Hotels in Südtirol haben geantwortet. Weiters stellten wir Fragen zur Zufriedenheit mit unseren Leistungen, die Online-Buchbarkeit des Hotels und die Zusammenarbeit mit Reisemittlern.

Allgemein gesprochen hat sich folgendes Szenario abgezeichnet:

  • 1/3 der Betrieben spüren die Wirtschaftskrise - dies manifestiert sich vor allem in den intensiveren Preisverhandlungen seitens der Gäste.
  • 38% der Befragten haben noch nie mit einem Reisemittler zusammengearbeitet
  • 42% der Betriebe sind online, auf der eigenen Homepage buchbar.

Detailliertere Ergebnisse finden Sie  hier. Für Rückfragen stehen wir gerne zur Verfügung.

02.11.2009 - 10:31

Zweitwohnungen in Südtirol


Die Südtiroler Dolomiten sind fest in italienischer Hand. In einer Astat-Analyse hat man sich der Zweitwohnungen für touristische Zwecke angenommen und hat aus der Untersuchung einige ganz interessante Ergebnisse ziehen können.

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19.10.2009 - 11:07

Bringt “Destination Governance” das Ende des “Destination Managements”?


Letzten Freitag habe ich an einer überaus interessanten Tagung in der Europäischen Akademie Bozen / eurac  teilgenommen. Ca 45 Tourismusmanager aus Südtirol, der Schweiz und Österreich sind der Einladung seitens des Institutes für Regionalentwicklung und Standortmanagement gefolgt.
Zur Diskussion stand einerseits die neue Rolle der Tourismusmanager angesichts komplexer werdenden Märkte und Produkte und zum anderen der „Wandel“ vom „Destination Management“ zur „Destination Governance“. In der aktuellen akademischen Diskussion scheint das Konzept der „Destination Governance“ das konsolidierte Buzz-Wort „Destination Management“ abzulösen. Zweiteres hatte wesentlich die Diskussionen der letzten beiden Jahrzehnte geprägt. Sehr allgemein gesprochen beschäftigte sich das Destination Management „mit der Schaffung von wettbewerbsfähigen Produkt-/Marktkombinationen durch die kooperative Etablierung von Produktentwicklungs- und Marktbearbeitungsplattformen“ (Def. Pechlaner /Weiermair in „Management von Kulturtourismus“, 2001).

Aber was ist nun neu an der „Destination Governance“?
Die steigende Komplexität der Produkte & Märkte erlaubt keine Gestaltung der Produktebene „aus einer Hand“, wie es im „Destination Management“ noch möglich schien. Also scheint ein Übergang vom „Denken in einzelnen Strukturen / Organisationen“ zum „Denken in Netzwerken unter Miteinbeziehung aller Stakeholder“ unumgänglich. Dies stellt die Tourismusmanager im Wesentlichen vor 4 neue Erfordernisse:

  1. Die Steuerung eines selbstregulierenden Destinationsnetzwerkes, das sozusagen in Eigenregie Produkte kreiert und Aktivitäten auf einzelnen Märkten eigenständig setzt
  2. Die transparente Kontrolle dieses Netzwerkes und die effiziente Kommunikation der eigenen Tätigkeit bzw. jener des Netzwerkes nach Außen (zu den Stakeholdern)
  3. Das Setzen und Überwachen von Qualitätsstandards an die sich die Akteure der Produktentwicklung halten müssen
  4. Den Umgang mit der Thematik „Resort Entwicklung“, sprich dem kooperativen Zusammenschluss von führenden Hotelbetrieben in einer Destination welche ihre Budgets bündeln und mehr oder weniger unabhängig von der DMO (Destinations Management Organisation) ihr Produkt vermarkten.

Aufgrund der Erkenntnisse dieser Tagung würde ich nicht sagen, dass Tourismusmanager ihre Destinations-Management-Büchern jetzt in den Keller verbannen müssen. Vielmehr müssen sie Ihre Bibliothek um Bücher aus 2 neuen Themen erweitern: einerseits das Thema „Corporate Governance“ (-> welche Führungs- und Kontrollysteme verwenden Konzerne) und andererseite das Thema “Führung eines Netzwerk-Unternehmens” (-> wie bewältigen /steuern Konzerne die neuen Herausforderungen der Network-Economy).

08.10.2009 - 15:09
Kategorie:  Allgemein

Na, das macht Lust auf Skifahren!


Gerade eben kam der snow-online Newsletter ins Haus geflattert: der Mölltaler Gletscher wirbt darin mit Ski-Opening, Sommerskilauf und Skitest. Wow, dacht’ ich mir, da schau ich doch gleich mal auf die Website des Skigebiets vorbei. Jetzt Skifahren, wär doch was!

Dann der Blick auf die Webcam: Autsch!!

Seht selbst:

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